Fußball-Kreisoberliga: 2:0 im Spitzenspiel gegen Herleshausen/N./U. / Lichtenauer FV 0:1 in Niederhone

SG Werratal ist jetzt schon Zweiter

Witzenhausen. Die SG Werratal ist in der Fußball-Kreisoberliga weiter auf dem Vormarsch. Durch den 2:0-Heimsieg im Verfolgerduell über Herleshausen verbesserte sich die Mannschaft von Trainer Dieter Berg auf den zweiten Tabellenrang. Einen weiteren Rückschlag kassierte dagegen der Lichtenauer FV, der durch ein spätes Tor mit 0:1 in Niederhone unterlag.

SG Werratal - SG Herleshausen/N./U. 2:0 (1:0). Zum richtigen Zeitpunkt stark sein – so lautete am Sonntagnachmittag das Motto bei der SG Werratal, der Überraschungsmannschaft der ersten elf Spieltage. Denn pünktlich zum Verfolgerduell zwischen dem Tabellendritten und dem Zweiten drehten die Gastgeber auf. „Das war unsere bislang mit Abstand beste Saisonleistung. Kämpferisch aber auch spielerisch war das sehr gut. Immerhin gegen einen Gegner, der auch nicht zur Laufkundschaft in der Kreisoberliga zählt“, freute sich Werratal-Trainer Dieter Berg über den siebten Sieg. Nachdem die Gäste in der Anfangsphase besser im Spiel waren, wirkte Jannick Rodes 1:0 wie ein Befreiungsschlag. Der Angreifer traf mit einem sehenswerten Heber aus 25 Meter, wobei Herleshausens Torhüter Stefan Führer freundliche Hilfestellung leistete. Danach waren die Gastgeber besser im Spiel, gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe und ließen auch nach der Pause nicht locker. Und sie legten ein weiteres sehenswertes Tor nach, als Niklas André Mora das Leder aus spitzem Winkel zum 2:0 versenkte. „Ich bin wirklich stolz auf meine Mannschaft. Und aus der hat unsere Keeper noch herausgeragt. Tobias Schönwitz hat bei den wenigen Chancen der Gäste einen tollen Job gemacht“, freute sich Berg. – Tore: 1:0 Rode (25.), 2:0 André Mora (58.).

SC Niederhone - Lichtenauer FV 1:0 (0:0). Die entscheidende Szene der Partie spielte sich in der Nachspielzeit ab. Lichtenaus Kevin Christl meckerte und wurde deshalb vom Schiedsrichter per Ampelkarte zum vorzeitigen Duschen geschickt. Der fällige Freistoß von der Strafraumgrenze hatte es in sich. Denn Rene Rüppel verwandelte per Flachschuss zum vielumjubelten Siegtreffer. Zu allem Überfluss fälschte Lukas Dickel das Leder auch noch unhaltbar für seinen Torhüter Michael Seitz ab. „Dieser Treffer hat heute super zu unserer Leistung gepasst, einfach unglaublich“, kommentierte Lichtenaus Co-Trainer Erkan Kilci die peinliche Leistung seines Teams, bei einer Mannschaft, die in der Vorwoche beim 1:2 bei Schlusslicht Meißner noch total enttäuscht hatte. Die Zuschauer bekamen in der regulären Spielzeit eine zähe Partie zu sehen, in der neun Gastgeber das eigene Tor verteidigten und ihr Glück in der Offensive nur mit Flugbällen suchten. „Wir waren nicht in der Lage, diesen Abwehrriegel zu knacken“, haderte Kilci weiter. Vor allem deshalb, weil die Gäste kein Tempo machten und sich dem Niveau anpassten. Sehr zum Ärger Kilcis: „So spielen wir gegen den Abstieg.“ – Tor: 1:0 Rüppel (90+3.). (raw)

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