2:1-Auswärtssieg in der Kreisoberliga bei der SG Wehretal - Lichtenauer FV von der SG Sontra gestoppt

SG Werratal schafft die Revanche

Schneller Antritt: Über den rechten Flügel stürmt Mannschaftsführer Eric Schindewolf von der TSG Bad Sooden-Allendorf (links) in die Hälfte des TSG Fürstrenhagen. Foto: eki

Witzenhausen. Auch nach dem Trainerwechsel wachsen die Bäume beim Fußball-Kreisoberligisten Lichtenauer FV nicht in den Himmel. Nach der glatten Niederlage in Sontra ist der zweite Tabellenrang nun wieder in weite Ferne gerückt. Viel besser läuft es derzeit bei der SG Werratal, die mit einem Sieg bei der SG Wehretal ihren Erfolgstrend fortsetzte.

SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund - SG Meißner 6:0 (2:0). Überhaupt nichts drin war für die Angreifer der Gäste gegen die ausgezeichnete gegnerische Hintermannschaft. Und auch in der Offensive überzeugten die Platzherren zwei Tage nach ihrer Niederlage in Hessisch Lichtenau. „Wir hätten auch noch höher verlieren können“, sagte Gästesprecherin Lucia Knoblauch. Ihre Mannschaft enttäuschte nicht nur in spielerischer Hinsicht, sondern agierte auch unkonzentriert und leistete sich viele Ballverluste.

Nach einer Ecke von Trupp hatte Sebastian Schiel in der Anfangsphase allerdings die Möglichkeit zur 1:0-Führung.

Tore: 1:0 Asbrand (32.), 2:0 Wetterau (36.), 3:0 Weishaar (53.), 4:0 Biehl (66.), 5:0 Weißhaar (69.), 6:0 Asbrand (78.).

SG Wehretal - SG Werratal 1:2. Mit einer erneut starken Leistung knüpften die Werrataler an ihre guten Vorstellungen in den vergangenen Wochen an und schafften nach dem verlorenen Hinspiel die Revanche. „Gerade in der Defensive hat meine Mannschaft erneut ausgezeichnet gestanden und kaum Möglichkeiten des Gegners zugelassen“, lobte Gästetrainer Dieter Berg seine Kicker.

Hinten machten die Werrataler den Laden dicht und vorn wirbelten Angreifer Jannick Rode und seine Nebenleute die Wehretaler Hintermannschaft nach schnellen Gegenstößen durcheinander. Lohn der guten Taten waren Rodes Treffer zur 2:0-Führung schon nach einer guten halben Stunde.

Auch nach dem Wiederanpfiff setzten die Gäste ihr kontrolliertes Spiel fort und ließen nur noch den Anschlusstreffer eine Viertelstunde vor dem Abpfiff zu.

Tore: 0:1/0:2 beide J. Rode (10./32.), 1:2 Fricke (75.).

TSG Fürstenhagen - Bad Sooden-Allendorf 1:1 (0:1). Sekunden nach seinem Ausgleichstor in der vorletzten Spielminute hätte Maciej Goebel sogar zum Helden in den Reihen der Gastgeber werden können, brachte das Leder aber in der Nachspielzeit aus bester Schussposition nicht nochmals über die Linie.

Dennoch wird das Ergebnis den Leistungen beider Rivalen gerecht. Fürstenhagen imponierte in spielerischer Hinsicht, biss sich aber oftmals an der kompakten Hintermannschaft des Gegners die Zähne aus. Auf der anderen Seite waren die Gästeangreifer immer wieder nach schnellen Gegenstößen gefährlich.

Tore: 0:1 Range (45.), 1:1 Goebel (89.).

SG Sontra - Lichtenauer FV 4:0 (1:0). Das Spiel am Freitag gegen Herleshausen/Nesselröden steckte meiner Mannschaft noch mächtig in den Knochen“, sagte LFV-Trainer Erkan Kilci. Das Manko in konditioneller Hinsicht war einer der Hauptgründe für die deutliche Gästeniederlage. Der LFV begann zwar stark, drückte in den ersten 20 Minuten mächtig aufs Tempo und erarbeitete sich Chancen insbesondere durch Florian Meister, hatte danach sein Pulver aber fast schon verschossen.

Immer wieder tauchten nun auch Sontras brandgefährliche Angreifer Seum und Stöhr im gegnerischen Strafraum auf und stellten Torhüter Waldemar Driegert und seine Vorderleute vor einige Probleme. Pech für den Gast, dass Driegert das Leder unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff das erste Mal aus dem Kasten holen musste.

Noch einmal bäumten sich die Lichtenauer nach dem Pausenpfiff auf, doch der zweite Gegentreffer nach knapp einer Stunde bedeutete schon die Vorentscheidung.

Tore: 1:0/2:0 beide Seum (45./56.), 3:0 Stöhr (75./Foulelfmeter), 4:0 Seum (90.).

Niederhone - SpVgg. Hopfelde/Hollstein 6:0 (4:0). Wenig neue Erkenntnisse in beiden Lagern brachte diese Auseinandersetzung mit dem erwarteten Ergebnis. Niederhone bleibt nach starken Leistungen in den vergangenen Wochen in der Erfolgsspur, während der Abstiegskandidat einfach nicht in der Lage ist, das Leder im gegnerischen Kasten unterzubringen.

Beim fünften Sieg hintereinander drückten die Platzherren ihren in der Offensive harmlosen Konkurrenten permanent in dessen Hälfte zurück. Dennoch dauerte es bis zur 23. Minute, ehe ein Kopfball von Köhler das erste Mal im Gehäuse der Spielvereinigung einschlug.

Auch in der Folgezeit bestimmte der gastgebende Favorit eindeutig die Szenerie und kam in lockerer Folge zu einem ungefährdeten Sieg.

Tore: 1:0 Köhler (23.), 2:0/3:0 beide Pforr (35./41.), 4:0 Franz (44.), 5:0 Steinrücken (82.), 6:0 Pforr (89.). (eki)

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