Trainer Alexander Winter gibt allen Kickern eine Chance

SG Werratal mit zehn neuen Spielern

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Großer Kader: Viele neue Spieler tragen künftig das Trikot der SG Werratal. Hinten von links: Co-Trainer Jens Sauerbier, Dennis Lebrecht, Yannik Stapel, David Labes, Florian Best, Trainer Alexander Winter. Davor von links: Johannes Regenhardt, Adrian Simon, Kai Wollermann, Atilla Akin und Luca Winkelbach. 

Wendershausen. Mit neuem Trainer und nicht weniger als zehn neuen Spielern startete Fußball-Kreisoberligist SG Werratal in die Saisonvorbereitung.

Nachfolger von Dieter Berg, der die Geschicke bei den Werratalern fünf Jahre leitete und sie in der vergangenen Saison zu einem respektablen fünften Platz führte, ist Alexander Winter.

Der 47-jährige frühere Bezirksoberliga-Spieler (SSV Ziegenhagen) trainierte zuletzt zwei Jahre den C-Ligisten VfB Witzenhausen und feierte mit diesem in der abgelaufenen Saison über die Relegation den Aufstieg in die Kreisliga B. „Ich freue mich wahnsinnig auf die neue Aufgabe und auf die neue Truppe“, sagt Winter.

Und dazu dürfte der SG-Coach nicht zuletzt angesichts des stark erweiterten Kaders auch allen Grund haben. Zwar verließen mit Jonas Traube und Tobias Gunkel (beide SG Klei./Hun./Doh.) sowie Jannik Rode (SSV Witzenhausen) drei Spieler den Verein, dafür schloss sich nahezu eine komplette Elf der SG an.

Die drei Mittelfeldspieler David Labes, Yannik Stapel und Florian Best trugen zuletzt das Trikot des niedersächsischen Bezirksligisten SG Werratal. Von B-Liga-Absteiger SC Roßbach kommen Torwart Dennis Lebrecht, Stürmer Max Becker, Innenverteidiger Kai Wollermann und Mittelfeldspieler Atilla Akin. Vom VfB Witzenhausen folgte Rechtsverteidiger Johannes Regenhardt seinem Trainer und aus der A-Jugend der JSG BSA/Kammerbach kommt Stürmer Luca Winkelbach. Zehnter im Bunde ist der zuletzt vereinslose Stürmer Adrian Simon. „Die bisherige Mannschaft hat schon ein Riesenpotenzial“, lobt Alexander Winter. 

Mit den Neuzugängen sei man für die kommende Saison nun allerdings in der Breite besser aufgestellt. „Jeder der aktuell 46 Spieler aus dem Kader bekommt bei mir die Chance, sich für die erste Mannschaft anzubieten“, betont der Coach. Deshalb lassen Winter und Co-Trainer Jens Sauerbier auch beide Mannschaften zusammen trainieren. Sie haben zudem gleich zehn Testspiele vereinbart, in denen jeder einzelne Akteur jeweils fünfmal eingesetzt wird. „In den ersten vier Einheiten hatten wir jeweils mehr als 30 Spieler im Training“, so Winter, der positiv überrascht ist wie alle mitziehen. Was seine Ziele angeht, hat Alexander Winter klare Vorstellungen. „Wichtig ist für mich auch, unsere zweite Mannschaft aus der C- in die B-Liga zu führen“, sagt er. In der Kreisoberliga peilt er einen Platz unter den ersten sieben Teams an.

Wichtiger als eine Top-Platzierung ist dem neuen Trainer, die Physis der Fußballer zu verbessern. „Sollte es am Ende doch besser laufen als erwartet und der Aufstieg möglich sein, werden wir uns sicherlich nicht dagegen wehren“, sagt Winter.

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