SG siegt am Ende mit nur noch neun Spielern beim FC Großalmerode deutlich mit 5:1

Werrataler Paukenschlag

Durch die Mitte: Gleich mit zwei Verteidigern des FC Großalmerode bekommt es hier Mittelstürmer Kevin Windus im weißen Trikot der SG Werratal zu tun. Foto: eki

Großalmerode. Richtig rund ging es gestern Abend im Duell zwischen dem FC Großalmerode und der SG Werratal in der Fußball-Kreisoberliga. Nach drei Hinausstellungen, zwei (verwandelten) Elfmetern und insgesamt sechs Toren gingen die Werrataler nach 90 abwechslungsreichen Minuten mit ihrem 5:1 (2:0)-Erfolg als strahlende Sieger vom Rasen.

Das Geschehen im Schwarzenbergstadion war überhaupt nicht nach dem Geschmack der FC-Fans, von Trainer Osman Duygu und von Mannschaftskapitän Jannik Baumann, der sein Abschiedsspiel im Großalmeroder Trikot bestritt und aus beruflichen Gründen nach München zieht.

Erst vergab Daniel Christl für die Gastgeber die beste Möglichkeit in der ersten Hälfte, als er das Leder aus Nahdistanz in die Wolken setzte (14.) und dann bekam die Duygu-Elf auch in Überzahl wenig auf die Reihe, nachdem der Werrataler Gideon Morth die Ampelkarte gesehen hatte (34.).

Von Beginn an zeigten die Werrataler keinen Respekt vor ihrem Gegner und beschäftigten die Hintermannschaft der Gastgeber mit ihrem forschen 4-4-2-System und den beiden Spitzen Kevin Windus und Patrick Rode. Kevin Windus belohnte sich für seinen großen Einsatz mit dem Führungstor (16.), nur zehn Minuten später wurde Mannschaftskamerad Wille im Strafraum von den Beinen geholt und Andreas Schad verwandelte den fälligen Elfmeter zum 2:0.

Nach dem Wiederanpfiff ging es im Duell der Erzrivalen weiterhin hoch her. Erst schaffte Eichler in der besten Phase des FC den 1:2-Anschlusstreffer, doch nur zehn Minuten später standen auch die Platzherren nur noch mit zehn Kickern auf dem Rasen, als Torhüter Daniel Gude erst den gelben Karton und dann wegen Meckerns die Ampelkarte unter die Nase gehalten bekam. Die Werrataler erzielten nun ihre Treffer drei und vier und waren nochmals durch Kevin Windus erfolgreich, als sie erneut in Unterzahl spielten. Zuvor hatte Jannick Rode glatt „Rot“ gesehen (73.), weil Schiedsrichter Denis Krones dessen Äußerung als Beleidigung eines Gegenspielers gewertet hatte.

Tore: 0:1 Windus (16.), 0:2 Schad (25./Foulelfmeter), 1:2 Eichler (53.), 1:3 Schad (63./Foulelfmeter), 1:4 Simon (69.), 1:5 Windus (90.). (eki)

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