Fußball-Kreisoberliga: Zwei Spiele für Bad Sooden-Allendorf / Großalmerode erwartet Wickenrode/Helsa

TSG will unbesiegbar bleiben

Zu Gast beim Ex-Verein: Kevin Christl gastiert mit dem TSV Waldkappel am Sonntag beim Lichtenauer FV. Foto: Walle

Witzenhausen. In der Fußball-Kreisoberliga hat die SG Wickenrode/Helsa erneut überrascht. Der Fast-Absteiger der vergangenen Serie sicherte sich gegen den Spitzenreiter SG Werratal einen Punkt, erzielte beim 1:1 das Tor mit dem Schlusspfiff.

Am Sonntag geht es gleich weiter für das Team von Trainer Stephan Koch. Denn dann muss Wickenrode/Helsa beim Nachbarn in Großalmerode auflaufen. Die TSG Bad Sooden-Allendorf muss gleich zweimal antreten und will dabei den Nimbus der Unbesiegbarkeit wahren.

SG Wickenrode/Helsa - SG Werratal 1:1 (0:1). Punkten gegen den Tabellenführer, davon hatten die Gastgeber vor der Partie geträumt. Em Ende ging dieser Wunsch in Erfüllung, als Selcuk Guerleyen nach einem Doppelpass aus spitzem Winkel ins lange Eck traf. „Das war eine Top-Leistung. Vielleicht hätten wir auch den Sieg verdient gehabt, aber wenn man erst in der Schlussminute trifft, kann man auch von einem glücklichen Punkt reden“, kommentierte Wickenrode/Helsa-Coach Koch das Remis. Bis dahin sahen die Gäste, die durch einen Kopfball von Karl-Friedrich Theune in Führung gingen, wie der sichere Sieger aus. „Das ist natürlich schade. Aber Wickenrdoe/Helsa hat alles reingeworfen, sehr robust und wirklich gut gespielt. Das Ergebnis geht deshalb in Ordnung“, meinte Werratal-Interimstrainer Thomas Lange über das Unentschieden. - Tore: 0:1 Theune (37.), 1:1 Guerleyen (90.).

SG Wehretal - TSG Bad Sooden-Allendorf (Freitag, 19 Uhr). TSG Bad Sooden-Allendorf - SG Frieda/Schwebda/Aue (So., 15 Uhr). Als einziges Team der Liga ist die TSG noch ungeschlagen. „Das soll auch so bleiben. Wir wollen sechs Punkte holen“, sagt BSA-Coach Jörg Immig über den geplanten Sprung in der Tabelle. Allerdings muss er am Freitag auf einige Stammkräfte verzichten, die beruflich verhindert sind. Am Sonntag steht dann wieder der komplette Kader zur Verfügung. „Allerdings ist FSA als Aufsteiger auch schwieriger einzuschätzen als Wehretal“, sagt Immig. Die abgebrochene Partie in Sontra wurde für den 30. September neu angesetzt.

FC Großalmerode - SG Wickenrode/Helsa (So., 15 Uhr). Nein, ein richtiges Auswärtsspiel ist es nun nicht, das die Kicker der SG Wickenrode/Helsa am Sonntag beim Nachbarn in Großalmerode erwartet. Nur knapp 1,5 Kilometer trennen die beiden Sportplätze der Rivalen. Kein Wunder deshalb, dass dieses Derby unter besonderer Beobachtung stehen wird. „Wir sind gut drauf und seit drei Partien ungeschlagen“, sagt Wickenrode/Helsa-Trainer Koch vor dem Derby. Während die Gäste den Klassenerhalt so schnell wie möglich schaffen wollen, strebt der FCG die Rückkehr in die Gruppenliga an. „Unsere Konkurrenten haben zuletzt Punkte liegen gelassen. Wir wollen drei Punkte holen, den Nachbarn schlagen. Aber das wird ein heißer Tanz“, vermutet Trainer Osman Duygu. 20 Spieler stehen für einen Einsatz zur Verfügung, die Spielgenehmigungen für die beiden polnischen Neuzugänge liegen allerdings immer noch nicht vor.

SG Werratal - SG Wehretal (So., 15 Uhr). Der Spitzenreiter trifft auf den Tabellenelften – eine einfache Aufgabe erwartet Werratal-Interimscoach Lange für sein Team dennoch nicht. „Das ist eine kampfstarke Truppe. Wir wollen aber alles reinwerfen, unseren Heimvorteil nutzen und drei Punkte holen.“ Verzichten muss der Tabellenführer auf den gesperrten Jannick Rode.

Lichtenauer FV - TSV Waldkappel (So., 15 Uhr). „Wir kommen langsam in Fahrt“, sagt LFV-Spielertrainer Sead Hadzic vor der Partie gegen den Tabellennachbarn. Ein Selbstgänger wird das Duell gegen den TSV, zu dem in der Sommerpause der Ex-LVFer Kevin Christl wechselte, aber nicht. „Wir müssen 90 Minuten Gas geben und dürfen nie nachlassen“, fordert der Spielertrainer, der zunächst selbst wieder auf der Reservebank Platz nehmen wird. (raw)

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