Mit Wittich frischer Wind in Niederhone

Niederhone. Ein neuer Wind weht in Niederhone, seit Stefan Wittich das Amt des starken Mannes an der Seitenlinie des Fußball-Kreisoberligisten übernommen hat. Das haben Spieler und Verantwortliche bestätigt. „Vom ehemaligen Trainer Gisbert Zinngrebe habe ich aber sehr viel gelernt“, sagt der neue Verantwortliche des SCN, „aber ich versuche, hier in Niederhone meinen eigenen Weg zu gehen und bin froh, dass ich viele Leute an der Seite habe, die mich gut unterstützen.“

Der 47-jährige Wittich war zuletzt bei der SG Sontra tätig, zuvor auch Jugendtrainer bei der JSG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund. Nun hofft er, beim SCN etwas zu bewegen. „Der Verein ist voll im Umbruch. Wir werden auf die Jugend setzen“, sagt er und ist zufrieden mit dem, was er am Bückebergstadion vorfindet. „Unsere Mannschaften in der Kreisoberliga und der B-Liga sind gut aufgestellt. Ich hoffe, dass wir schnell zu unserem Spiel finden“, sagt er.

Neues System einstudiert

Stefan Wittich will seine Mannschaft in Zukunft mit einer 4-3-3-Formation modernen, schnellen Fußball spielen lassen. „Das wird nicht einfach, aber ich bin sicher, dass wir dieses System gut umsetzen werden“, meint der Coach. Besonders ist hierbei die Tatsache, dass der Trainer diese Formation auch von der zweiten Mannschaft spielen lassen wird.

So soll der Übergang von der zweiten zur ersten Mannschaft einfacher fallen und mögliche Ausfälle von Leistungsträgern kompensiert werden. Zudem sollen die Spieler in allen Spielsituationen sicher mit dem Ball umgehen und selbst brenzlige Situationen spielerisch lösen. Deshalb lässt Wittich fast ausschließlich mit dem Ball trainieren. „Kondition bolzen gibt es bei mir nicht. Die Jungs sind alle alt genug und sollten wissen, dass sie selbst auch etwas tun müssen, um fit zu sein. Ich will sie spielerisch weiterentwickeln.“

Dass ihm dies gelingt, daran hat er keine Zweifel: „Wir haben dreimal pro Woche trainiert, waren im Schnitt gut 22 Spieler im Training und haben auch zahlreiche Neuzugänge, die uns helfen werden.“ Dass es in der Vorbereitung die eine oder andere hohe Niederlage gab, macht dem neuen SCN-Coach nichts aus. Wir haben uns ganz bewusst starke Gegner ausgesucht, damit wir sehen was wir noch zu verbessern haben“, so Wittich. Das Ziel des letztjährigen Tabellenzehnten ist ein einstelliger Tabellenplatz. Mindestens, heißt es beim SC Niederhone. (nic)

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