TSG Fürstenhagen durchaus für Überraschungen in der Fußball-Kreisoberliga gut

Zünglein an der Waage

Stattliches Aufgebot: Viele neue Spieler stehen im Aufgebot des TSG Fürstenhagen. Stehend von links Spielertrainer Dennis Schanze, Marco Bennemann, Pascal Dezert, Co-Trainer Markus Hofmeister. Davor von links: Tobias Manß, Alexander Jung, Steffen Appel und Florian Meister. Foto: eki

Fürstenhagen. Wie stark ist der TSG Fürstenhagen in der kommenden Saison in der Fußball-Kreisoberliga wirklich? Einige Konkurrenten trauen der Mannschaft von Spielertrainer Dennis Schanze durchaus einen Spitzenplatz zu, andere haben den TSG bei der Vergabe der vorderen Plätze nicht auf der Rechnung.

„Wir lassen uns überhaupt nicht unter Druck setzen und haben uns einen Platz im vorderen Mittelfeld zum Ziel gesetzt“, erklärt der neue Coach. Seine erfolgreiche, vierjährige Zeit beim Hessenligisten OSC Vellmar wurde vor einigen Monaten durch eine Knieverletzung gestoppt. In der Rückrunde bestritt er nur noch ein Spiel für den OSC. „Die Belastung für das Knie mit sechsmaligem, wöchentlichen Training in der Hessenliga ist einfach zu groß“, erklärt Schanze seinen Wechsel zu seiner früheren Wirkungsstätte ins Fürstenhagener Lossetalstadion.

Trainerschein

Den Trainerschein erwarb er erst kürzlich in Grünberg, nun will er seine Ideen zusammen mit dem alten und neuen Co-Trainer Markus Hofmeister in Taten umsetzen. Das Umfeld ist für Dennis Schanze dabei ganz wichtig. „Die Unterstützung durch den Vorstand ist gut, um wirklich ordentlich arbeiten zu können. Ganz wichtig ist auch, dass sich die Verletzungen der Spieler im Gegensatz zur vergangenen Saison in Grenzen halten“, sagt Schanze.

Eine Herausforderung ist der erste Trainerjob für den Pädagogik-Studenten allemal, denn gleich zwölf neue Spieler müssen in den Kader integriert werden. „Das sind alles Fußballer, die gern für den Verein spielen. Die Kameradschaft steht bei uns im Vordergrund“, macht Schanze klar.

Schwerpunkt in der bisherigen Vorbereitung war der Ballbesitz und das Pass-Spiel. „Mit präzisen Kombinationen wollen wir das Spiel dominieren und wenig dem Zufall überlassen“, verrät Schanze seine Fußball-Philosophie, die sich nach den Qualitäten der eigenen Mannschaft und nicht nach denen des Gegners ausrichtet.

Fehlende Torgefahr

Auch die zuletzt mangelnde Durchschlagskraft des Angriffs und die fehlende Torgefahr ist ein Thema beim TSG. „Die Abwehr hat meist sicher gestanden, doch uns fehlte einfach der Mut für Aktionen nach vorn. Das muss in der neuen Spielzeit verbessert werden“, sagt Markus Hofmeister.

Allerdings plagt sich Goalgetter Domenic Appel noch mit einer Verletzung und auch Maciej Goebel und Neuzugang Florian Meister sind körperlich noch nicht voll belastbar. Zudem wird Verteidiger Fabian Krause aus beruflichen Gründen nur noch sporadisch zum Einsatz kommen. „Wir schauen auf uns und nicht auf die Gegner und wollen die Zuschauer mit guten Leistungen überzeugen“, sagt Dennis Schanze. Seine Mannschaft kann in der kommenden Runde durchaus zum Zünglein an der Waage werden. Für Überraschungen ist sie auf jeden Fall gut. (eki)

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