Umkämpftes Top-Spiel zwischen dem SV Reichensachsen und dem Lichtenauer SV

Zwei Simon-Tore beim 3:3

Ball im Visier: Reichensachsens Torhüter Lukas Krengel stellt sich Lichtenaus doppeltem Torschützen Kai Simon entgegen. Foto: Siebert/nh

Reichensachsen. Mit einem leistungsgerechten 3:3 (0:1)-Unentschieden endete gestern das Spitzenspiel in der Fußball-Kreisoberliga zwischen Tabellenführer SV Reichensachen und dem Lichtenauer FV.

In einer Partie mit zwei verschiedenen Halbzeiten offenbarten sich in den ersten 45 Minuten zahlreiche Mängel auf beiden Seiten. Besonders die Gastgeber blieben vieles schuldig und hatten in der Abwehr erhebliche Schwierigkeiten bei den vom Gegner überfallartig vorgetragenen Angriffen. Reichensachsens Mittelfeld und die Sturmspitzen fanden zunächst kein Mittel gegen die kompakte LFV-Abwehr. So ging es mit einer verdienten Führung für die Gäste in die Pause. Nach dem Wechsel entwickelte sich dann aber das erwartete Kampfspiel. Der SVR war nun präsenter, nutzte seine Schnelligkeitsvorteile und zeigte sich auch kombinationsfreudig wie beim Ausgleich nach einem gelungenen Doppelpass zwischen Maximilian Mummert und Thilo Bick (52.). So war dann die Führung des SVR nach gut einer Stunde mehr als verdient. Der Jubel im Lager der Gastgeber war aber nur von kurzer Dauer, denn ein eklatanter Abwehrfehler von Mehdi Mohammadian führte zum Ausgleich durch Lichtenaus Torjäger Kai Simon.

Doch der SVR kam zurück Maximilian Mummert düpierte die zu weit aufgerückte LFV-Abwehr mit seinem zweiten Treffer zum 3:2. Der quirlige Mittelfeldspieler hätte in der Folgezeit sogar zum Matchwinner werden können, scheiterte aber zweimal freistehend an Torhüter Michael Seitz, während der eingewechselte Holger Dietel das Leder über das leere Tor drosch. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Nach einer Ecke von Wegendt kam Lukas Dickel frei zum Kopfball und markierte den erneuten Ausgleich.

Hektik und Fouls

Anmerkung am Rande: Vor dem Anpfiff sprachen sich beide Teams für den DFB-Leitspruch Fair geht vor aus. Im Spiel selbst war davon nicht mehr viel zu sehen. Hektik, Fouls und von Außen hereingetragene Emotionen bescherten dem Unparteiischen jede Menge Arbeit. (nh)

Von Dieter Möller

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