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Pokalderby in Strothe, Vorfreude auch bei Wellen/Wega

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Von: Dirk Schäfer

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Zwei mit Vorfreude: Nicht nur Marian Schmidt (links), der mit Wellen/Wega gegen Willingen ran darf, freut sich auf den Pokal. Auch Henrik Wiegand (rechts), der mit seinem neuen Club TSV Strothe auf seinen alten, die SG Höringhausen, trifft.
Zwei mit Vorfreude: Nicht nur Marian Schmidt (links), der mit Wellen/Wega gegen Willingen ran darf, freut sich auf den Pokal. Auch Henrik Wiegand (rechts), der mit seinem neuen Club TSV Strothe auf seinen alten, die SG Höringhausen, trifft. © Artur Worobiow

Die einen sagen zweite Runde, offiziell heißt sie Zwischenrunde; auf jeden Fall sind es die Spiele zwischen der ersten Runde und dem Viertelfinale im Waldecker Kreispokal.

Am Freitag am Sonntag finden fünf Partien statt. Ein interessantes Derby eröffnet die Runde, das wohlhochkarätigste Treffen beendet sie. Ein Spiel wird auf Dienstag verlegt. Mit Freilos schon weiter sind Volkmarsen und Niederwaroldern/Landau.

Strothe – Höringhausen/Meineringhausen (Fr., 18.30 Uhr). Lange hat es dieses Derby nicht gegeben. Wenn alles gut läuft, haben die Nachbarn aber in den kommenden Wochen öfter das Vergnügen: Am 2. Spieltag der Kreisoberliga haben die „Hö-Meier Jungs“ den A-Liga-Meister zu Gast, im Waldecker Pokal in der zweiten Runde auch – wenn sie die erste überstehen. Im esten Match haben die Strother Heimrecht und können gleich einmal ihre KOL-Tauglichkeit messen. Der Ausgang erscheint völlig offen.

Eppe/Nieder-Schleidern – Mengeringhausen (So., 15 Uhr). Nach lockerem Aufgalopp freuen sich beide Seiten über einen ernsthaften Formtest, in dem der TuSpo trotz Favoritenrolle sicher nicht im Schongang das Viertelfinale wird buchen können.

Buchenberg/Ederbringhausen – Bad Wildungen/Friedrichstein (So., 15 Uhr). Gefühlt ist es das Spiel eines KOL-Teams gegen einen Gruppenligisten. Aber beide mussten unerwartet in den Abstiegsapfel beißen und nehmen in der Vorbereitung auf eine Saison mit neuen Vorzeichen sicher jedes Erfolgserlebnis gern mit. Die Gastgeber sind in Buchenberg zweiter Anwärter aufs Weiterkommen.

Wellen/Wega – Willingen (So., 15 Uhr). Es ist das Topspiel der zweiten Runde – zumindest für Wellen/Wega, das einzige Überraschungsteam in Runde eins. „Dieses besondere Spiel haben wir uns durch den Auftakterfolg verdient. Wir werfen alles rein und hoffen, uns achtbar zu schlagen“, sagt Olaf Kubaink, Trainer des A-Ligisten, der die SG Edertal mit 4:1 aus dem Rennen warf. Den Verbandsligisten wird das nicht beeindrucken. Er bestreitet tags zuvor ein härteres Testspiel und wird sicher nicht mit der ganz vollen Kappel auflaufen.

Goddelsheim/Münden – Altenlotheim (So., 17.30 Uhr). Das Gruppenligaduell ist zweifellos für beide auch ein Härtetest gegen ein gutes Kaliber. Dem Sieger winken weiterer solcher Herausforderungen in der Vorbereitung. Wie stark der TSV, Pokalsieger 2021 und 22, ist, hängt auch vom Abschneiden beim Schlichterle-Cup in Ernsthausen ab. Denn beim Erreichen der Endrunde wäre man Sonntag zeitgleich auch in Ernsthausen gefordert.

Lelbach/Rhena – TSV/FC Korbach. Das interessante Stadtduell geht nicht am Sonntag über die Bühne. Da auf dem Lelbacher Sportplatz die Bogenschützen ihre Hessenmeisterschaft austragen, wollen die Vereine laut SG-Obmann Lukas Böhmeke das Spiel auf Dienstag (19.30 Uhr) in Rhena verlegen.  (schä)

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