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Kreispokal Frauen: SG Landau/Wolfhagen gewinnt wieder vom Punkt

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Vanessa Merz (Flechtdorf) hat abgezogen, Kristina Protte (SG Landau) kommt zu spät.
Strammer Schuss: Vanessa Merz (Flechtdorf) hat abgezogen, Kristina Protte (SG Landau) kommt zu spät. © Artur Worobiow

Die Fußballerinnen des TSV Flechtdorf und der SG Landau/Wolfhagen können in Spielen gegeneinander bestimmt eins: Drama und Spannung bis zum Äußersten.

Flechtdorf - Wie das Endspiel im Waldecker Pokal 2021 in Anraff führte auch die Erstrunden-Partie im Kreispokal am Donnerstagabend beide Teams ins Elfmeterschießen – und wie vor einem Jahr gewann die SG.

„Es war ein geiler Schlagabtausch, 120 Zuschauer haben ein tolles Spiel gesehen“, fasste Flechtdorfs Trainer Michael Kahl das unterhaltsame Duell zusammen. 3:3 (1:1) stand es nach 90 Minuten, 4:4 nach 120 – und nach der Entscheidung vom Punkt hieß es 9:8 für den Verbandsligisten.

Die Partie hatte spektakulär begonnen. Bereits nach 38 Sekunden führte Landau/Wolfhagen, Aylin Öner hatte sich in der Spitze durchgesetzt und Marie Scharf zu einem Eigentor gezwungen. Eine Minute später hieß es 1:1, Aline Gerhard glich für den TSV aus.

Die Partie lebte vom Kampf und von der Spannung. „Ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen“, fand Landaus Pressesprecher Erich Herbold.. Der gastgebende Gruppenligist hatte bis zur Pause sogar mehr vom Spiel und mehr Chancen, die SG aber die klareren Gelegenheiten.

Ein Hand- und zwei Foulelfmeter

In der 53. Minute nach einem vermeintlichen Handspiel von Landaus Isabell Fingerhut der erste Elfmeter: Henriette Fisseler jagte ihn über den Kasten. Zwei Minuten später verwandelte, nach Foul an Julia Bettinghausen, Franzi Klug vom Punkt zum 2:1 für den Gast. Zum Ausgleich verwertete Katharina Brida eine Hereingabe von Fisseler zum 2:2 (59.). Mit einem Distanzschuss brachte Bettinghausen die SG wieder nach vorn, doch Brida, die einen Abpraller einschob, erzwang die Verlängerung (86.).

In der „Overtime“ gelang Flechtdorf das 4:3, als Anna Maria Meerhof einen Foulelfmeter verwandelte. Die Gäste wehrten sich gegen das drohende Aus, und nach Aylin Öners Aluminiumtreffer erzielte Mona Cyrus tatsächlich das 4:4 (112.). Im Elfmeterschießen setzte sich die SG glücklich durch. Torhüterin Sabrina Wandrei hielt den vierten Elfmeter und verwandelte den fünften selbst. (red)

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