Fußball-Hessenligist hadert mit dem Schicksal

KSV Baunatal in Waldgirmes: 0:1 verloren und Elfmeter nicht bekommen

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Hatte mit einem Pfostenschuss Pech: Maximilian Blahout.

Es war so etwas wie ein „Sechs-Punkte-Spiel“ – und am Ende sprang für die Fußballer des Hessenliga-Kellerkindes KSV Baunatal mit der 0:1 (0:1)-Niederlage beim SC Waldgirmes nichts Zählbares heraus.

„Ich habe am Laufverhalten des Spielers unmittelbar vor und nach der vermeintlichen Berührung des Gegners wahr genommen, dass es kein ahndungswürdiges Vergehen war“. So kommentierte der Warburger Schiedsrichter Manuel Winkler auf Nachfrage die Szene in der Nachspielzeit, die die Baunataler auf die Palme brachte. Nicht zuletzt Stürmer Rolf Sattorov, der gefoult worden war und mit einem Elfmeterpfiff gerechnet hatte.

„Das passt vollends zu unserer Situation. Wir haben einfach derzeit ganz, ganz viel Pech“, sagte Gästetrainer Tobias Nebe. In puncto Einstellung und Wille war seinen Schützlingen überhaupt kein Vorwurf zu machen. Was aber nicht für deren Chancenverwertung galt. 

KSV Baunatal gegen Waldgirmes: Vier hochkarätige Möglichkeiten wurden nicht genutzt

Vier hochkarätige Möglichkeiten ließen Manuel Pforr (60./87.), Mario Wolf (86.) sowie Maximilian Blahout, der aus 20 Metern nur den Pfosten traf (88.), liegen. Ein Punkt oder gar mehr wäre für den KSV hochverdient gewesen. In den ersten 60 Minuten hatten die Baunataler klar mehr Ballbesitz, spielten mitunter auch gefällig, aber eben mit zu wenig Zug zum Tor.

Waldgirmes hatte kaum Probleme gegen den KSV Baunatal

Die ohne den erkrankten Cheftrainer Otmar Velte angetretenen Platzherren hatten kaum Mühe, ihren Kasten zu verteidigen. Und sie hatten Fortuna auf ihrer Seite. „In unserer Situation springt der Ball nicht ins Netz, sondern vom Pfosten zurück ins Spiel“, klagte Nebe. 

Gemeint war der 25-Meter-Sonntagsschuss von SC-Außenverteidiger Volkan Öztürk, der vom Gebälk zum Tor des Tages im Kasten einschlug (16.). Wenig hilfreich waren die vielen weiten Diagonalbälle der Baunataler, die Waldgirmes immer wieder Zeit gaben, sich zu ordnen. Es reichte schließlich nicht für die aus Verletzungsgründen auf fünf Positionen veränderten Gäste, die nun am nächsten Wochenende gegen Bad Vilbel noch stärker unter Druck stehen.

Von Rainer Maaß

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