Pforr trifft dreimal für KSV

Hessenliga-Derby: KSV Baunatal gewinnt in Lohfelden dank Pforr in Bestform

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Auf dem Vormarsch: Baunatals Manuel Pforr (Mitte) setzt sich gegen die Lohfeldener Dominik Schneider und Roy Keßebohm durch. Die Szene beobachten FSC-Torwart Maximilian Zunker und KSV-Akteur Rolf Sattorov (Nummer 7).

Zum ersten Mal seit dem 30. Juli 2016 haben die Fußballer des KSV Baunatal das Hessenliga-Derby gegen den FSC Lohfelden gewonnen. Drei Tore zum 4:1 erzielte Manuel Pforr.

Im Lohfeldener Nordhessenstadion setzten sich die Baunataler vollkommen verdient mit 4:1 (3:0) gegen die Platzherren durch. „Wir sind sehr zufrieden“, bilanzierte Jens Helmerich. Der Assistenzcoach musste Cheftrainer Tobias Nebe vertreten, der mit einer fiebrigen Mandelentzündung das Bett hütet. Auch ohne Nebe waren die Gäste aus der VW-Stadt im ersten Durchgang klar besser und schufen die Basis für den Erfolg. 

Daran maßgeblich beteiligt: Der einmal mehr agile Stürmer Manuel Pforr, der alle drei Treffer zur 3:0-Pausenführung (18., 33., 38.) erzielte. Besonders sehenswert: Die Entstehung zum 1:0. Nach toller Vorarbeit von Patrick Krengel und Rolf Sattorov brauchte Pforr in der Strafraummitte nur noch einzuschieben.

Hessenliga-Derby: KSV Baunatal gewinnt beim FSC Lohfelden

Und war war mit Lohfelden? Der FSC fand nicht wirklich statt. „Ich bin sehr enttäuscht“, kommentierte Alfons Noja, der Coach der Heimelf. Ihn konnte auch der Umstand, dass seine Mannschaft wegen der Niederlage des Verfolgers Flieden vorzeitig den Klassenerhalt erreicht hat, nicht wirklich trösten.

Im zweiten Abschnitt wurde der FSC etwas aggressiver. Noja muss in der Pause deutliche Worte gefunden haben. Und Malte Bandowski schaffte immerhin das 1:3 (64.). Auch der Anschlusstreffer war möglich, als Mounir Boukhoutta den Ball im Fünfmeterraum aufgelegt bekam, das Leder aber nicht kontrollierte. Doch praktisch im Gegenzug stellte Krengel nach einem beeindruckenden Sprint fast über das ganze Feld den alten Abstand wieder her (80.). Die Entscheidung im Derby. Nach dem Erfolg besitzen die Baunataler noch theoretische Chancen auf das Erreichen des fünften Tabellenranges. 

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