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KSV Baunatal startet mit wichtigem Spiel in Flieden aus der Winterpause

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Von: Manuel Kopp

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Wo ist die Lücke in der Fliedener Abwehr? Baunatals Hüseyin Cakmak (Mitte) wird im Hinspiel von den Buchonen Andre Leibold (von links), Jacob Müller und Marius Kullmann umzingelt.
Wo ist die Lücke in der Fliedener Abwehr? Baunatals Hüseyin Cakmak (Mitte) wird im Hinspiel von den Buchonen Andre Leibold (von links), Jacob Müller und Marius Kullmann umzingelt. © Pia Malmus

Es ist der dritte Versuch. Bereits zweimal sollte die Partie zwischen Buchonia Flieden und dem KSV Baunatal in der Fußball-Hessenliga stattfinden. Einmal fiel sie wegen eines Corona-Ausbruchs bei den Nordhessen aus, einmal wegen des schneebedeckten Kunstrasenplatzes in Osthessen. Jetzt soll es am Samstag (15 Uhr) endlich mit dem Aufeinandertreffen in Flieden klappen. Fünf Fakten zum Baunataler Start aus der Winterpause:

1. Es ist noch eine Partie aus der Vorrunde

Das ist formal richtig, die Begegnung in Flieden ist das einzige noch ausstehende Hessenliga-Spiel der ersten Saisonphase. Aber das ist völlig egal, denn das Ergebnis wird mit in die Abstiegsrunde genommen – und somit ist es für diese der inoffizielle Auftakt.

2. In der Tabelle der Abstiegsrunde geht es eng zu

Das zeigt schon folgendes Zahlenspiel: Derzeit stehen die Baunataler auf einem der sechs Abstiegsplätze. Mit einem Sieg in Flieden könnten sie auf den zweiten Tabellenrang springen. Zudem liegen zwischen Platz zwei und elf nur sieben Punkte. „Das Spiel ist unfassbar wichtig. Ein Erfolg könnte uns einen positiven Schub geben“, sagt KSV-Trainer Tobias Nebe und fügt hinzu: „Im nächsten Spiel kommt dann Walldorf zu uns, das wird sehr schwer. Wenn wir in Flieden verlieren würden, wären wir daher gleich massiv unter Druck.“ Noch offen ist, wie viele Absteiger es am Ende wirklich geben wird. Wenn der SC Hessen Dreieich, wie der Verein bereits angekündigt hat, bis zum 15. Mai den Rückzug seiner Mannschaft dem Hessischen Fußball-Verband meldet, wäre der Klub der erste Absteiger. Es kämen dann aus der Abstiegsrunde nur noch fünf weitere Teams hinzu.

3. Die Personalsituation beim KSV bleibt angespannt

Schon in der Vorrunde hatten die Baunataler große Personalsorgen. Das ist jetzt auch wieder so. Berke Durak (Innenmeniskus angerissen), Niklas Künzel (Rückenprobleme), Leon Recker (Knieprobleme) und Torwart Max Stellbogen (Adduktorenzerrung) fallen neben den Langzeitverletzten Manuel Pforr und Moritz Meuser aus. Fraglich sind die Einsätze von Daniel Borgardt, Maximilian Blahout, Felix Schäfer und Dominik Schneider. Nebe hat sich derweil festgelegt, wer am Samstag im Tor steht. Die Baunataler werden mit Kim Sippel als Nummer eins in die restliche Saison gehen.

4. Der letzte Baunataler Sieg in Flieden liegt fast zehn Jahre zurück

Ja, richtig gelesen. Den letzten Sieg in Flieden schafften die Baunataler 2012, damals gewann der KSV 3:2. Im heimischen Parkstadion feierte die Mannschaft von Trainer Nebe den letzten Erfolg gegen die Osthessen immerhin im Oktober 2017 mit einem 3:0. In den folgenden fünf Partien gab es vier Niederlagen und nur ein Unentschieden. Klar, diese Bilanz wollen die Baunataler aufpolieren, was allerdings nicht leicht wird. „Die Fliedener wollen unbedingt auf Rasen spielen. Wenn es so kommt, spricht alles für einen großen Kampf – und das kann Flieden. Da müssen wir dann alle Sinne schärfen“, sagt Nebe.

5. In den Testspielen behielt Baunatal eine Weiße Weste

Fünf Spiele, fünf Siege, 19:4 Tore – die Bilanz in Freundschaftsspielen ist makellos. Darunter war ein 3:1 gegen den Oberligisten Northeim. Das einzige negative Erlebnis war das Aus im Kreispokal-Viertelfinale. Mit 8:9 unterlag der KSV am vergangenen Samstag beim Verbandsligisten CSC 03 Kassel nach Elfmeterschießen. „Wir wären gern weitergekommen, aber es ist verkraftbar. Auf das Spiel in Flieden liegt der volle Fokus“, sagt Nebe. (Manuel Kopp)

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