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KSV Baunatal: Testspiele, neuer Spielplan und ein Abgang beim Fußball-Hessenligisten

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Von: Manuel Kopp

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Ab Montag wieder am Ball: Fatih Üstün und der KSV Baunatal beginnen am Anfang kommender Woche mit der Vorbereitung auf die Hessenliga-Abstiegsrunde.
Ab Montag wieder am Ball: Fatih Üstün und der KSV Baunatal beginnen am Anfang kommender Woche mit der Vorbereitung auf die Hessenliga-Abstiegsrunde. © Dieter Schachtschneider

Sechs Wochen ohne Fußball liegen am Montag hinter den Spielern des KSV Baunatal. Dann beginnt für den Hessenligisten mit dem Trainingsauftakt die Vorbereitung auf die Abstiegsrunde. Wir schauen auf Punkte, die bei der Mannschaft von Trainer Tobias Nebe derzeit im Fokus stehen.

Die Vorbereitung

Zwar liegt für die Baunataler erst am Montag der Trainingsauftakt an, aber bereits seit vergangener Woche befinden sich die Spieler in einer Art Vor-Vorbereitung. Von Nebe erhielten sie Laufpläne. In der Vorrunde plagten die Nordhessen viele Verletzungssorgen, bis auf Moritz Meuser (Kreuzbandriss) sind jetzt alle im Lauftraining.

Der Abgang

Ein Spieler hat den KSV in der Winterpause verlassen: Torhüter Jannik Schramm wechselte zum Verbandsligisten SVA Weidenhausen. Der 19-Jährige war im Sommer aus der eigenen A-Jugend in den Hessenliga-Kader gekommen. „Wir hatten ihm schon damals gesagt, dass er wohl nur Torhüter Nummer vier sein wird“, sagt der Sportliche Leiter Matthias Kepper. Und obwohl Schramm aufgrund der starken Torwart-Kollegen Kim Sippel, Jonas Labonte und Max Stellbogen ohne Einsatz blieb, „hat er sich gut entwickelt. Aber Spielpraxis ist das wichtigste für die Entwicklung und darauf hat er jetzt in Weidenhausen die Chance. Daher ist es völlig okay, dass er geht“, sagt Kepper.

Wollen die Baunataler selbst noch mal auf dem Transfermarkt aktiv werden? „Wir sind davon überzeugt, dass unser Kader gut genug ist. Wir haben eine hohe Qualität, da müssen wir nicht tätig werden“, sagt Kepper und fügt hinzu: „Wichtig ist jetzt, dass die Spieler fit bleiben.“

Die Testspiele

Sechs Testspiele hat der KSV bisher vereinbart, eine weitere Partie könnte noch dazu kommen. Den Auftakt macht die Begegnung zu Hause gegen den Gruppenligisten FSV Wolfhagen am 22. Januar. Es folgen die Auswärtsspiele beim Kooperationspartner und Kreisoberligisten Tuspo Rengershausen (25.1.) sowie beim Verbandsligisten OSC Vellmar (2.2.). Danach stehen drei Heimspiele gegen den niedersächsischen Oberligisten Eintracht Northeim (5.2.) sowie die Verbandsligisten SV Türkgücü Kassel (8.2.) und SVA Weidenhausen (12.2.) an. Am 20. Februar schließt sich mit dem Kreispokal-Viertelfinale beim Verbandsliga-Spitzenreiter CSC 03 Kassel das erste Pflichtspiel im neuen Jahr an.

Der Spielplan

Seit diesem Wochenende steht nun auch der vorläufige Spielplan der Abstiegsrunde fest (siehe Hintergrund). Bei der Rundenbesprechung der Hessenligisten Ende Januar werden dann die genauen Anstoßzeiten festgelegt – beziehungsweise an welchem Tag des Wochenendes die Partien ausgetragen werden. Laut Kepper werden die Baunataler ihre Heimspiele weiterhin samstags ab 14.30 Uhr bestreiten.

Was die Nordhessen schon vor der Spielplan-Bekanntgabe wussten: Das Nachholspiel bei Buchonia Flieden ist für sie am 26. Februar der Start aus der Winterpause. Wichtig: Da die Osthessen ja ebenfalls in die Abstiegsrunde müssen, wird das Ergebnis in diese mitgenommen. In ihrem ersten offiziellen Spiel in der zweiten Saisonphase bekommen es die Nordhessen dann mit einem harten Brocken zu tun: Am 5. März ist der RW Walldorf zu Gast im Parkstadion. „Es treffen gleich zwei Teams aufeinander, die sich etwas Anderes in dieser Saison ausgemalt haben“, sagt Kepper. Genau wie der KSV wollten auch die Walldorfer in die Aufstiegsrunde. Am Oster-Wochenende pausiert die Abstiegsrunde, am letzten Spieltag, dem 29. Mai, muss Baunatal schließlich zum Rückspiel nach Walldorf.

Nach dem verpassten Saisonziel Aufstiegsrunde mussten die Baunataler dieses nun anpassen: „Wir wollen jetzt souverän den Klassenerhalt schaffen. Aber wir sind uns bewusst, dass dies nicht einfach wird. Es wird ein Hauen und Stechen geben“, sagt Kepper. Schließlich müssen von den zwölf Teams sechs absteigen. (Manuel Kopp)

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