Ausgleich in der Nachspielzeit

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Und schon führt der OSC: Der lange Zeit verletzte Simon Kauf (Nr. 7) liess Junglöwen-Torhüter Nicolas Groeteke keine Chance und brachte sein Team früh mit 1:0 in Führung. 

Ausgleich fiel in der Fußball-Gruppenliga erst kurz vor Spielende

Drei Minuten der Nachspielzeit in der Fußball-Gruppenliga-Partie zwischen den Reserven des OSC Vellmar und des KSV Hessen Kassel waren rum, als OSC-Torhüter Gerd Geschwind patzte und das Leder Junglöwe Luca Wendel vor die Füße fiel, der ließ sich nicht lange bitten und glich zum 3:3-Endstand aus. Letztlich ein glücklicher Punktgewinn für das favorisierte Team von Trainer Thorsten Hirdes.

So wie die Partie am Schwimmbad endete, so begann sie auch: Keine zwei Minuten waren gespielt und die Gastgeber führten durch einen Treffer von Simon Kauf, für den Spieler ein Glücksmoment, schließlich war es sein erster Einsatz nach viermonatiger Verletzungspause. Marcel Kahl hatte den Pass für Kauf gespielt, der sich von Torhüter Nicolas Groeteke nicht beirren ließ und eiskalt das 1:0 erzielte. Es dauerte gut zehn Minuten bis die Junglöwen wieder im Spiel waren. Dann aber musste Geschwind sein ganzes Können aufbieten, als er mit tollem Reflex gegen David Lensch klärte, den Nachschuss setzte Rene Ochs in die Wolken (13.). Nun nahm das Spiel Fahrt auf und doch dauerte es bis zur 32. Minute, ehe die Gäste ausglichen. Ochs hatte Marius Rohde geschickt, der scharf in die Mitte gepasst, wo Marcel Fischer ausrutschte, aber Tobias Bredow goldrichtig stand und zum 1:1-Pausenstand einschob.

Kurz nach dem Seitenwechsel die erneute Führung des OSC durch Rouven Höller der einen Foulelfmeter verwandelte (51.). Sebastian Vollgraf hatte Marcel Kahl gefoult. Nach einem Freistoß für die Gastgeber glich im Gegenzug Fischer nach einem Konter zum 2:2 aus (59.).

Das Schöne an der Partie war, dass beide Mannschaften die Entscheidung suchten und die schien gefallen, als Philipp Lessers scharfe Flanke plötzlich im Tor der Gäste lag. Marcel Kahl ließ sich als Torschütze zum 3:2 feiern (65.), eher wurde der Ball aber von einigen KSVern ins eigene Tor abgefälscht. Und dann als sich alle auf einen Sieg des Außenseiters eingestellt hatten, fiel dann doch noch wie eingangs erwähnt der Treffer zum 3:3-Endstand. Zufrieden war am Ende keiner so richtig. „Wir haben uns wieder mal nicht belohnen können“, zeigte sich OSC-Coach Alfred Igel richtig sauer. KSV-Trainer Hirdes war ebenfalls nicht glücklich: „Meine Mannschaft hatte den Sieg nicht verdient, weil sie lange keine Einstellung zum Spiel fand.“

Vellmar: Geschwind - Grefenszein, Künneke, Berthold, Hartwig - Kauf (46. Höller), Potthoff - Lesser (89. Chiera), D. Kahl, Ülger (90.+2 Gerlach) -M. Kahl

KSV: Gröteke - Bannenberg, Appel, Wendel, Kodra - Rohde, Vollgraf (64. Park) - Lensch, Ochs, Bredow - Fischer (75. Yikar)

SR:Sinning (Fuldatal) - 140

Tore: 1:0 Kauf (2.), 1:1 Bredow (33.), 2:1 Höller (51./FE), 2:2 Fischer (59.), 3:2 M. Kahl (65.), 3:3 Wendel (90.+3)

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