Fußball-Hessenliga

Kantersieg für die Löwen - Knappe Niederlage für den KSV Baunatal

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Für den KSV Hessen lief es am Samstag in der Fußball-Hessenliga richtig gut: Adrian Bravo Sanchez (Mitte), hat zweimal für die Löwen getroffen.

In der Fußball-Hessenliga lief es am Samstag für den KSV Hessen gegen Türkgücü Friedberg gut, der KSV Baunatal hingegen unterlag bei Waldgirmes.

Für den KSV Hessen Kassel läuft es in der Fußball-Hessenliga weiter bestens: Bei Türkgücü Friedberg kam die Mannschaft von Trainer Tobias Damm zu einem deutlichen 5:0 (4:0)-Sieg. Vor 300 Zuschauern fielen die Tore wie folgt: 0:1 Saglik (3.), 0:2 Meha (13.), 0:3 Bravo-Sanchez (16.), 0:4 Bravo-Sanchez (35.), 0:5 Meha (52.).

Hessen Kassel weiter in der Erfolgsspur

Keine Probleme für den Hessenliga-Dritten Hessen Kassel: Im Gastspiel beim Wetterau-Rivalen Türk Gücü Friedberg, der vor Wochenfrist noch den Ex-Regionalligisten SC Hessen Dreieich mit 4:3 geschlagen hatte, ließ die Mannschaft von Trainer Tobias Damm nichts anbrennen und landete einen auch in dieser Höhe verdienten 5:0 (4:0)-Erfolg. 

Vor 380 Zuschauern, darunter etwa 250 Fans der Kasseler Löwen, dominierten die Nordhessen nach Belieben und stellten bereits in der Anfangsphase die Weichen auf Sieg. Mahir Saglik (3.) nach einer Iksal-Auflage, der überragende Alban Meha (13.) per 16-Meter-Flachschuss sowie Adrian Bravo Sanchez (16.), der einen verunglückten Rückpass von Friedbergs Innenverteidiger Sebastian Weigand gnadenlos zu nutzen verstand, hatten in die Vollen getroffen.

Doppeltorschütze Bravo Sanchez verdeutlichte mit seinen Tor zum 0:4 noch vor der Pause (35.) den Klassenunterschied. Halbzeit zwei bot auf dem Kunstrasenplatz in Ober-Rosbach angesichts der klaren Verhältnisse zwar kaum noch Spannung, aber immerhin noch einen Treffer, erzielt durch Alban Meha mit einem kapitalen 30-Meter-Flachschuss in der 52. Minute zum 0:5-Endstand. (ub)

KSV Baunatal unterliegt Waldgirmes

Alles beim Alten! Trotz einer guten Vorstellung unterlag Fußball-Hessenligist KSV Baunatal mit 0:1 (0:1) beim SC Waldgirmes.

Eine Viertelstunde war absolviert, als sich der Waldgirmeser Volkan Öztürk aus 25 Metern ein Herz fasste und das Spielgerät via Innenpfosten ins Netz setzte. Bis dahin und vor allem danach lag die Kontrolle der Partie im Prinzip fast ständig bei den Gästen. Ihre weiten Diagonalbälle brachten allerdings keinen Effekt. Im Gegenteil: Der im Gegensatz zur 1:2-Niederlage in Hadamar auf fünf Positionen veränderte KSV besaß im ersten Akt kein einzige Torchance. 

Nach dem Seitenwechsel ging es weiter mit hohem Ballbesitzanteil der Baunataler. Und nach einer Stunde läutete Manuel Pforrs Großchance auch Zwingendes ein. Am Bemühen des Kellerkinds fehlte es zu keiner Zeit, auch nicht an Laufbereitschaft oder Zweikampfwille. Mario Wolfs abgefälschten Freistoß meisterte SC-Keeper Fabian Grutza (86.). 

Dann folgten zwei ausgelassene Großchancen durch Manuel Pforr (87.) und Maximilian Blahout (88.) sowie ein ausgebliebener Elfmeterpfiff zugunsten Rolf Sattorovs in der Nachspielzeit. „Das Ding durften wir nie und nimmer verlieren“, wusste KSV-Trainer Tobias Nebe. Sein Waldgirmeser Kollege Otmar Velte hütete krankheitsbedingt das Bett.

Waldgirmes: Grutza – Öztürk, Ciraci, Schmidt, Cost, Siegel – Golafra, Stephan (64. Glasauer) – Cinemre, Koyuncu (86. Fürbeth) – Schneider (76. De Bona) 

Baunatal: Bielert – Heussner (80. Üstün), Wolf, Blahout, Krengel – Borgardt, Gül – Springer (64. Schrader), Pforr – Müller (25. Möller), Sattorov 

Schiedsrichter: Winkler (Warburg)

Zuschauer: 250

Tore: 1:0 Öztürk (16.)

Gelbe Karten: Grutza, Cost, Golafra, De Bona, Cinemre/Pforr, Borgardt, Krengel, Springer

Von Uwe Born und Rainer Maaß

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