Favoriten siegen

Kreispokal: KSV Hessen und Lohfelden im Finale

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Im Luftduell: Hessen Kassels Mahir Saglik (links) und Kaufungens Lukas Illian liefern sich in dieser Szene einen Zweikampf um den Ball.

Keine Überraschungen im Kreispokal: Die Fußball-Hessenligisten FSC Lohfelden und KSV Hessen Kassel wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und stehen im Endspiel. Eine Übersicht der Duelle:

OSC Vellmar - FSC Lohfelden 1:5 (0:0). Eines schon mal vorweg: Die letzten 20 Minuten hatten es in sich. Aber der Reihe nach. Die erste Möglichkeit hatte Verbandsligist Vellmar, doch Geburtstagskind Enver Maslak köpfte eine Flanke von Linor Demaj knapp am Tor vorbei (2.).

Dann kam der Hessenligist mit ganzer Macht, hatte aber Pech, dass Nasuf Zukorlic mit einem feinen Außenristschlenzer nur den Pfosten traf (3.). Kurz darauf traf auch Konstatinos Drizis Aluminium, nachdem Vellmars Torwart Max Annemüller seinen Schuss an die Latte lenkte.

„In dieser Phase hätten wir den Sack bereits zu machen müssen“, stellte FSC-Trainer Alfons Noja fest. Vellmar hielt das Spiel lange offen, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Nach feinem Zuspiel von Moritz Meuser brach Zukorlic den Bann und erzielte das 1:0 für die Gäste. Dann ging es Schlag auf Schlag. Mit einem leicht abgefälschten Schuss aus 16 Metern traf erneut Zukorlic zum 2:0 für sein Team.

Maslaks Anschlusstreffer in der 81. Minute ließ nur kurz Hoffnungen aufkeimen. Denn diese machte nur zwei Minuten später David Lensch mit seinem Tor zum 3:1 zunichte. Am Ende wurde es bitter für die tapferen Gastgeber, denn Zukorlic mit seinem dritten Treffer (90.) und Okan Gül schraubten das Ergebnis noch auf 5:1 (90.+2).

SV Kaufungen - KSV Hessen Kassel 1:4 (1:1). Der KSV Hessen erfüllte seine Pflichtaufgabe – mehr aber auch nicht. Erwartungsgemäß erspielten sich die Löwen früh mehr Spielanteile, die letzte Zielstrebigkeit fehlte allerdings häufig. Trotzdem führte ein feines Zusammenspiel auf der linken Seite zwischen Janik Ziegler und Joannis Mitrou zur verdienten Führung. Mitrou traf ins lange Eck (15.). Alles lief nach Plan. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis das 2:0 fällt. Aber Pustekuchen. Kaufungens Marvin Steube köpfte einen präzisen Eckstoß von Lukas Illian in die Maschen (35.).Zugegeben: Dieser Treffer kam aus dem Nichts. Kaufungen war jetzt aber im Spiel.

Kurz darauf scheiterte Tobias Boll an KSV-Schlussmann Niklas Hartmann, der den Ball an die Latte lenkte. Dusel für die Löwen, die sich aber schnell wieder fingen. Nach der Pause stellte Sebastian Schmeer nach Vorlage von Jon Mogge den alten Abstand wieder her (54.). Für die Vorentscheidung sorgte dann ausgerechnet ein Kaufunger – Kevin Hermansa traf unglücklich ins eigene Tor (64.).

Jener Hermansa vergab anschließend die Riesenchance auf den Anschluss (73.), ehe Adrian Bravo Sanchez den 4:1-Endstand besorgte (84.). „Wir haben uns sehr gut aus der Affäre gezogen“, so Kaufungens Coach Jörg Müller.

Von Horst Schmidt und Raphael Wieloch

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