Fußball-Hessenligisten gefordert 

KSV Hessen und KSV Baunatal im Fokus: Auswärts weiter aufwärts?

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Sebastian Schmeer vom KSV Hessen. 

Sie standen vor richtungsweisenden Spielen, die Fußball-Hessenligisten aus der Region. Sowohl der KSV Hessen Kassel als auch der KSV Baunatal bewiesen Charakter und zeigten ihre Stärke.

Nun gilt es, auswärts den Aufwärtstrend zu bestätigen. Die Löwen treten morgen in Fernwald an (14 Uhr), die Baunataler am Sonntag beim Zweiten Eddersheim (15.30 Uhr).

KSV Hessen Kassel

Keine Frage, der 4:0-Erfolg am Samstag gegen Dietkirchen lässt den KSV Hessen durchatmen. Einer stand dabei nicht im Mittelpunkt: Sebastian Schmeer. Der Stürmer saß gegen Dietkirchen 90 Minuten lang auf der Bank. In der Liga war das zuletzt am 2. September 2017 der Fall – beim 3:0-Heimsieg gegen Steinbach in der Regionalliga. Der 32-Jährige traf saisonübergreifend in zehn Spielen in Folge, blieb dann vier Partien ohne Treffer und landete schließlich auf der Bank. Für ihn stand Mahir Saglik im Sturmzentrum.

Was in den vergangenen Wochen aufgefallen war: Mit Schmeer und Saglik zusammen auf dem Feld, hat der KSV zwei Spieler, die zwar für Gefahr sorgen, die aber beide nicht besonders lauffreudig sind. Sind zwei einer zuviel? Nicht unbedingt, sagt Trainer Dietmar Hirsch. Fügt aber an: „Momentan ist das vielleicht so. Wir spielen mit zwei schnellen Außen – und da ist nur Platz für einen im Zentrum. Das kann sich aber ändern. Wir können auch mal mit zwei Stürmern spielen. Das hängt immer vom Gegner ab.“

Schmeers Reaktion auf die 90 Bankminuten haben dem Trainer imponiert: „Er hat mich am Sonntag angerufen und gefragt, ober in der Zweiten spielen kann. Einen Spieler wie ihn würde ich nicht zwingen, Zweite zu spielen. Er wollte das von sich aus. Er wollte Tore schießen.“ Hat geklappt. Schmeer traf in der Gruppenliga gegen Zierenberg dreimal. Und vielleicht ja auch morgen wieder – dann für die Erste.

KSV Baunatal

Keine Frage, der 4:1-Erfolg am Dienstag lässt den KSV Baunatal aufatmen. Besonders einer stand im Mittelpunkt: Rolf Sattorov. Der Stürmer brachte mit seinen drei Toren die Gäste 3:0 in Führung und war so maßgeblich am Erfolg beteiligt. Zwei Tore bereitete Neuzugang Dino Kardovic vor.

Rolf Sattorov vom KSV Baunatal

Zuvor hatte die Baunataler Offensive in dieser Saison erst sieben Tore erzielt – in Bad Vilbel traf sie nun viermal. Natürlich hofft der KSV, dass der Knoten nun geplatzt ist. „Wir stehen unten drin, aber jetzt haben wir die Chance, das Feld von hintenaufzurollen“, sagt Sattorov und fügt selbstbewusst hinzu: „Wir wollen jetzt mit einem Sieg in Eddersheim den Erfolg bestätigen.“

Das wird aber nicht leicht. Die Eddersheimer spielen eine starke Saison, sind Tabellenzweiter und mit vier Siegen aus vier Spielen das beste Heimteam der Hessenliga.

Den Baunatalern fehlt weiterhin der verletzte Felix Schäfer. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Patrick Krengel (Nasenbeinbruch), Niklas Künzel (Knieprobleme) und Sinan Üstün, der in Bad Vilbel umgeknickt war.

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