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SG Landwehrhagen/Benterode sichert sich den nächsten Derbysieg in Staufenberg

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Von: Manuel Brandenstein

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Rene Schauwecker (links) klärt den Ball vor dem heranstürmenden Fuad Kelmendi.
Recht lässig: Rene Schauwecker (links) klärt den Ball vor dem heranstürmenden Angreifer der Gastgeber, Fuad Kelmendi. Hinten Jonas Kördel. © Michael Frankfurth

Zum zweiten Mal in dieser Saison sind die Kreisliga-Fußballer der SG Landwehrhagen/Benterode ihrer Favoritenstellung im Staufenberger Derby gerecht geworden.

Benterode – Nach dem 4:2 im August gewann die Mannschaft auch das Rückspiel gegen die SG Escherode/Uschlag. Am Sonntagnachmittag hieß es vor rund 300 Zuschauern in Benterode 2:0 (1:0). Beide Mannschaften gehen damit in die Winterpause, bevor es Anfang März weitergeht.

Die jüngste Auflage dieses Duells verlief so unaufgeregt wie noch nie. Gerade einmal zwei Gelbe Karten wurden gezeigt. Etwas hektisch wurde es nach dem Abpfiff. Gästespieler fühlten sich durch nicht angebrachte Gesten aus dem Lager der Platzherren provoziert und reagierten noch auf dem Spielfeld stehend entsprechend aufgebracht.

Rund 20 Minuten zuvor hatte es schon einmal Aufregung gegeben: Escherode/Uschlags Spieler Jeffrey Stagel war im gegnerischen Strafraum gelegt worden, doch der von vielen erwartete Elfmeterpfiff blieb aus. „Da haben wir in der Tat etwas Glück gehabt. Auch wenn mir mein Abwehrspieler klar gesagt hat, dass er zunächst den Ball gespielt hat“, reagierte der Trainer der Gastgeber, Andreas Kühne, auf die betreffende Szene. Ein Elfmeter mit anschließendem Tor hätte Escherode den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich beschert. Die Gäste hätten sich für ihre Bemühungen in der zweiten Hälfte belohnt gesehen, wenn auch Stürmer Christopher Schmelz zugab: „Wir haben es dann zwar ganz gut gemacht, aber bei den Abschlüssen hat es bei uns gefehlt.“

Das war bereits in der ersten Halbzeit deutlich geworden. Hier hatte die SG Landwehrhagen/Benterode klar dominiert und der Gäste-Defensive einige Rätsel aufgegeben. Mit etwas Glück hätte die Kühne-Elf auch mit drei Toren führen können. Viel Pech hatte beispielsweise Niklas Kudzma mit einem Kopfball, der nur Zentimeter neben den Kasten ging. So kamen die Platzherren zunächst lediglich zu einem Treffer: Der in den Strafraum aufgerückte Tim Gude nahm den Ball gekonnt an, drehte sich und versenkte das Spielgerät mit einem strammen Schuss ins kurze Eck – keine Chance für René Schauwecker im Tor (17.).

„Nach der Pause haben wir förmlich das Spielen eingestellt und ich habe auch nicht verstanden warum“, analysierte Andreas Kühne das Geschen weiter, während sein Gegenüber Michael Kosch kein Statement abgeben wollte. Seine Mannschaft war jetzt zwar sehr bemüht, schaffte es aber nicht, ihre beiden schnellen Stürmer Schmelz und Hirth in Szene zu setzen. Trotzdem hatten nun auch die Gäste Großchancen. Nach knapp einer Stunde setzte Jonas Kördel einen tollen Fernschuss nur Zentimeter über die Latte. Später musste Luis Schönebach im Tor der Gastgeber doch noch einmal eine Parade zeigen – und zwar beim Kopfball des eingewechselten Daniel Alves. Die Platzherren sorgten für die späte Entscheidung in der Nachspielzeit: Niklas Kudzma, der noch reichlich Benzin im Tank hatte, versetzte auf der linken Seite mal wieder einen Gegenspieler und passte auf Michel Schönebach, der zum 2:0 traf. Die Erfolgsserie der SG Landwehrhagen/Benterode im Staufenberger Derby bleibt somit bestehen.

SG Landwehrhagen/Benterode: L. Schönebach – Dörner, S. Kelmendi, Wedel J. Röther – T. Gude, Herrmann – J. Vollmer, Woltert, Kudzma – F. Kelmendi.
Eingewechselt: N. Röther, Stöbener, M. Schönebach.
SG Escherode/Uschlag: R. Schauwecker – L. Trolldenier, Krätzer, Billing, Witzel – N. Gerwig – Kördel, J. Schauwecker, Morales – Schmelz, Hirth.
Eingewechselt: Stagel, Alves, Müller.
Tore: 1:0 T. Gude (17.), 2:0 M. Schönebach (90.+4). (Manuel Brandenstein)

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