1. FC Schwalmstadt beim wieder erstarkten SV Adler Weidenhausen gefordert

Mit Kutzner, ohne Langhans

Kevin

schwalmstadt. Der Derbysieg gegen Neuental/Jesberg macht‘s möglich: Der 1. FC Schwalmstadt ist wieder Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga. Und will es natürlich bleiben, um mit diesem psychologischen Vorteil nach dem letzten Heimspiel gegen Bad Wildungen/Friedrichstein in die Winterpause zu gehen. Dazu bedarf es allerdings angesichts der hartnäckigen Verfolger eines Sieges beim SV Adler Weidenhausen (Sa. 14 Uhr, Sportplatz Chattenloh).

Kein leichtes Unterfangen, sind doch die Schützlinge von Rafal Klajnßmit seit sechs Spieltagen ungeschlagen. Bemerkenswert, weil die Weidenhausener seit der Partie gegen BC Sport ohne Maikel Buchenau auskommen müssen. Der war auf dem Feld zusammen gebrochen und wird aufgrund von Herzproblemen wohl nie wieder Fußball spielen.

„Wir wollen uns besser verkaufen als im Hinspiel“, sagt Teammanager Stefan Stederoth angesichts des Aufschwungs, der die Mannschaft nach schwachem Start wieder in Tuchfühlung zum rettenden Ufer gebracht hat.

So vermeintlich leicht wie beim ungefährdeten 5:2-Erfolg vor eigenem Publikum wird‘s für die Schwalmstädter wohl nicht werden. Das weiß auch Trainer Keim: „Wir müssen uns auf ein echtes Kampfspiel einstellen.“ Eins, indem beide Teams wohl ihr Heil in der Offensive suchen werden. Dabei kommt es zum Duell der Top-Torjäger der beiden Teams: Sören Gonnermann (13 Tore) gegen Patrick Herpe (14).

Im linken Mittelfeld kann Christoph Keim auf den wiedergenesenen Kevin Kutzner zurück greifen. Der Linksfuß wird seinen „Ersatz“ Nico Langhans ersetzen, der sich im letzten Spiel einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zuzog und erst wieder in der Vorbereitung am Ende der Winterpause einsteigen wird. Dadurch bilden Steven Preuß und Timo Brauroth weiterhin die Doppel-Sechs.

Unverändert bleibt auch die Viererkette, für die der FCS-Coach noch den spielstarken Steffen Schneider in der Hinterhand hat. Und die er angesichts der wieder erwachten Weidenhäuser Offensivkraft „besonders gefordert“ sieht. Ansonsten ist der eigene Angriff die beste Verteidigung - und die Marschroute, um die eigene Spitzenposition zu verteidigen. (ohm) Foto: Kasiewicz

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