Werrataler Fußball-Bezirksligist wartet noch mit dem Trainingsauftakt / Testspiele

Längere Pause für SGW-Spieler

Geht im Kopf schon die Restserie durch: Werratals Trainer Andreas Spöhr. Foto: Schröter

Hedemünden. Am 9. März soll in der Fußball-Bezirksliga der Ball zum ersten Mal nach der Winterpause wieder rollen. Dann steht für die SG Werratal gleich das schwere Auswärtsspiel bei Spitzenreiter TSV Landolfshausen auf dem Programm. Mit dem Beginn der Vorbereitung lässt sich Trainer Andreas Spöhr dennoch Zeit. Die erste Trainingseinheit ist erst für Sonntag in einer Woche geplant.

„Ich bin eben ein fauler Trainer“, scherzt Spöhr. Tatsächlich habe er seinen Jungs nach den Strapazen der vergangenen Monate aber eine längere Pause vom Fußball gönnen wollen. „Und außerdem gehe er fest davon aus, dass sich die Vorbereitung witterungsbedingt automatisch um mindestens zwei Wochen verlängern. Sollte dies nicht der Fall sein, heiße es eben „kurz und schmerzlos vorbereiten und dabei schön kuschelig machen.“

Bei dann vier Trainingseinheiten pro Woche kann von schmerzlos und kuschelig jedoch sicher keine Rede sein. Neben einem zweitägigen Trainingslager in Lippoldshausen (22. und 23. Februar) hat Spöhr auch zwei Trainingsspiele festgelegt: Am Sonntag, 9. Februar, um 14 Uhr gegen Reinhardshagen und am Sonntag, 16. Februar, um 15 Uhr gegen Reichensachsen (jeweils auf dem Sportplatz in Hedemünden).

Kritik an Spielerwechsel

Die Nachricht vom überraschenden Wechsel seines Stürmers Kai Armbrust während der Winterpause zum Lokalrivalen TuSpo Weser Gimte hat Andreas Spöhr noch nicht so richtig verdaut. „In meinen Augen hat Kai diesbezüglich vieles falsch gemacht und somit sicherlich nicht die Gunst der Mitspieler erobert“, sagt er. Da Armbrust die Option, den Verein zu verlassen, schon früher gehabt habe, hätte er dies auch ohne großes Aufsehen vor der Saison machen können. „Aber jetzt so mittendrin ist es schon merkwürdig“, so Spöhr. „Da er aber ohnehin nicht groß zum Einsatz gekommen ist und wir ohne ihn ausgekommen sind, machen wir einfach weiter und versuchen, die Stürmerfrage anders zu lösen.“ (per)

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