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Nach 2:0 im Nachholspiel gegen Lengede: SSV Nörten-Hardenberg erwartet Tabellenführer Vorsfelde

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Keine Tore gab es im Heimspiel der vergangnen Saison gegen Vorsfelde. Hier Luca Armbecht (links) und der Vorsfelder Tom Luca Winter. Mal sehen, was am Sonntag am Ende herausspringt.
Keine Tore gab es im Heimspiel der vergangnen Saison gegen Vorsfelde. Hier Luca Armbecht (links) und der Vorsfelder Tom Luca Winter. Mal sehen, was am Sonntag am Ende herausspringt. © Ottmar Schirmacher

Als recht anstrengend erwies sich am Mittwochabend für die Landesliga-Fußballer des SSV Nörten-Hardenberg nicht allein die Reise in den Kreis Peine. Immerhin siegte der SSV im Nachholspiel beim SV Lengede mit 2:0 (1:0), verlor aber Tobias Stief (58.) durch eine rote Karte.

Nörten-Hardenberg - Speziell der Mannschaftsleistung in der rund halbstündigen Unterzahl zollte Trainer Jörg Franzke ein großes Lob. „Was das Team da geleistet hat, verdient allergrößten Respekt. Besonders in der Defensive war das in der hektischen Partie bewundernswert.“ Dass sich beide Mannschaften mit intensiven Zweikämpfen und auch verbal lautstark am Spiel beteiligten, heizte die Atmosphäre ein wenig auf. Kurz nach der Nörtener Führung hatten die Gastgeber eine Chance zum 1:1, danach ließ die SSV-Abwehr aber nichts mehr zu. Nachdem Stief vom Platz musste, krönte Nils Hillemann mit dem 2:0 die starke Vorstellung seines SSV.

Tore: 0:1 Bruns (14.), 0:2 N. Hillemann (73.).

SSV: Koch - Keseling, Stief, Zeibig, Baar - Bruns (81. Zimmermann), Psotta (62. Westfal), Friebe (74. T. Armbrecht), Rudolph - H. Sinram-Krückeberg, N. Hillemann

Topspiel am Sonntag

Am Sonntag geht es weiter. Um 14 Uhr wird an der Bünte das Spitzenspiel des Dritten gegen den noch unbesiegten Tabellenführer SSV Vorsfelde angepfiffen.

Nachdem Nörten zum Saisonstart mit sechs Siegen am Stück ein Glanzlicht gesetzt hatte, sind die Vorsfelder mittlerweile in den Mittelpunkt gerückt. 16 Spiele, 15 Siege, ein Remis - beeindruckend! Weil mit Steinhoff und Stief (beide rotgesperrt) sowie Rudolph und Baar (je fünfte Gelbe) Sonntag vier Leistungsträger nicht dabei sind, ähnelt die Situation fast der aus der Vorsaison, als die Schwarz-Gelben ersatzgeschwächt ein 0:0 erkämpften.

Nicht zuletzt das 2:0 aus Lengede stimmt Trainer Jörg Franzke optimistisch. „Das ist mal ein Spiel, in dem der Gegner der Favorit ist. Wir müssen schon einen guten Tag erwischen und bei Vorsfelde darf nicht alles wie gewohnt passen. Dann sehe ich uns aber nicht chancenlos.“

Reichlich Bewegung gab es auf dem Trainerstuhl des Tabellenführers. Jetzt steht mit Alexander Strehmel ein aus der Bundesliga bekanntes Gesicht an der Seitenlinie. Er ist der dritte (!) Coach der laufenden Runde. Der gebürtige Hann. Mündener feierte gegen Kästorf seinen Einstand, nachdem zuvor Interimstrainer Burkhard Kick aufgehört hatte. Kick war für den seit 2020 amtierenden Willi Feer eingesprungen. Strehmel war zuvor in Kanada und den USA tätig. In der Bundesliga spielte er für Unterhaching und den VfB Stuttgart.  (Ottmar Schirmacher)

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