Fußball-Landesliga: Die Schwarz-Gelben peilen nach dem 6:0 gegen Gitter den nächsten Erfolg an

SSV Nörten-Hardenberg tritt bei Mitaufsteiger Bad Harzburg an

Menschentraube im Strafraum des SSV Nörten-Hardenberg. Torhüter Dominik Hillemann hat im Spiel gegen den SC Gitter kurz zuvor einen Elfmeter gehalten und schreit seine Freude darüber hinaus. Um ihn herum Mitspieler, die ihm gratulieren, und der Elfmeter-Schütze, der die Hände vor dem Gesicht zusammenschlägt.
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Weiter geht es mit Eckball: Im Spiel gegen den SC Gitter hatte SSV-Keeper Dominik Hillemann kurz zuvor einen Elfmeter pariert.

Die erste Reise dieser Saison in der Landesliga Staffel Süd führt die Fußballer des SSV Nörten-Hardenberg in den Harz. Gastgeber ist Sonntag ab 14.30 Uhr Mitaufsteiger TSG Bad Harzburg.

Nörten-Hardenberg - Der Einstand in die neue Liga hätte für den SSV nicht spektakulärer sein können. Das 6:0 gegen Gitter dürfte sich wohl bis in den letzten Winkel des Bezirks herumgesprochen haben. Dagegen kassierte Bad Harzburg zum Auftakt eine 0:3-Heimpleite gegen Hainberg. Die glanzvolle Vorstellung der Truppe von Trainer Jan Diederich steigert auch die Erwartungen im Umfeld. Diese Euphorie zu bremsen, ist die Aufgabe von Trainer Jan Diederich. „Wir haben überhaupt keinen Grund abzuheben. Das ist auch der übereinstimmende Tenor aus der Mannschaft, deren vorbildliche Einstellung zur Motivation beiträgt. Diese Geschlossenheit wollen wir auch in Bad Harzburg auf den Platz bringen.“

Mit den Harzern trifft der SSV erneut auf einen Gegner, über den sich der Trainer lediglich per Medien informieren konnte. „Die haben nach der Heimniederlage gegen Hainberg sicher einiges gut zu machen“, vermutet Diederich. Bei der Aufstellung muss er sich dagegen wenig Sorgen machen.

In der abgebrochenen Saison 2019/20 dominierten die Kurstädter die Staffel 3 der Bezirksliga. In 19 Spielen ging die TSG nur einmal als Verlierer vom Platz und behauptete sich mit dem Quotienten von 2,74 vor dem Nachbarn Goslar auf dem Aufstiegsplatz. Garant dieses Erfolges war die Hintermannschaft, die nur 17 Gegentreffer zuließ. An der Seitenlinie haben die Harzer mit Marc Müller ein bekanntes Trainergesicht. Der 33-Jährige war nach Stationen beim SV Braunlage, Dostluk Spor Osterode, Eintracht Braunschweig, TuS Heven, FC Wetter und eben Bad Harzburg bis 2018 sechs Jahre Trainer der deutschen Kleinfeld-Fußball-Nationalmannschaft. Dessen Nachfolger auf diesem Posten ist übrigens der Ex-Northeimer Malte Froehlich.  (Ottmar Schirmacher)

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