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Das große Wiedersehen im Gustav-Wegner-Stadion: Eintracht Northeim empfängt am Freitagabend den SSV Nörten-Hardenberg zum Derby

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Von: Marco Washausen

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Zweikampf beim Sparkasse-Cup in der Saisonvorbereitung: Der Northeimer Hannes Fritz grätscht gegen Nörtens Nils Hillemann.
Zweikampf beim Sparkasse-Cup in der Saisonvorbereitung: Der Northeimer Hannes Fritz grätscht gegen Nörtens Nils Hillemann. © Ottmar Schirmacher

FC Eintracht Northeim gegen SSV Nörten-Hardenberg! Freitag (19.30 Uhr, Gustav-Wegner-Stadion) treffen die beiden stärksten Fußballmannschaften des Landkreises im Landesliga-Derby aufeinander. Eine Partie, die aus etlichen Gründen spannende 90 Minuten verspricht.

Die Ausgangslage

Der Sechste (21 Punkte) empfängt den Dritten (27). Beide haben mit 31:22 (Eintracht) und 30:22 (SSV) nahezu identische Torverhältnisse. Aber das ist praktisch alles Nebensache. Dieses Derby lebt von den zu erwartenden Emotionen, dem Lokalkolorit und der Tatsache, dass die Nörtener nicht weniger als 13 (!) ehemalige Northeimer, die nun für den SSV aktiv sind, dabei haben werden.

Die Trainer

„Dieses Spiel ist natürlich besonders. Das ist für uns das größte Derby. Nörten bringt etliche Spieler mit Eintracht-Geschichte mit. Ich freue mich einfach riesig darauf, die Jungs alle wiederzusehen. Wir haben ein gutes Verhältnis untereinander. Mit Nörtens Trainer Jörg Franzke habe ich früher in Groß Ellershausen sogar mal zusammengespielt. In den 90 Minuten am Freitagabend wird es bestimmt emotional und wir benehmen uns vermutlich nicht immer wie Engel. Aber hinterher ist ganz schnell alles wieder okay und wir trinken alle ein Bier zusammen“, blickt Eintracht-Coach Philipp Weißenborn voraus.

Ähnlich sieht das sein Nörtener Kollege und ehemaliger Mitspieler. „Ein Derby mit solchen Vorzeichen gibt es nicht oft. Wir freuen uns darauf. Einen Favoriten sehe ich nicht. Ich denke, beide Teams spielen eine gute Saison und sind auf Augenhöhe. Ich wünsche mir ein faires Spiel“, sagt Jörg Franzke.

Die Personallage

Gerade rechtzeitig zum prestigeträchtigen Duell steht dem SSV der zuletzt acht Partien ausgefallene Abwehrorganisator Christian Horst wieder zur Verfügung. Ein wichtiger Faktor, zumal mit Julian Keseling (Sperre nach fünfter gelber Karte) ein Leistungsträger nur zuschauen kann.

Sperren wegen fünf Verwarnungen mussten bei der Eintracht zuletzt Alexander Knopf und Ali Ismail absitzen. Sie kehren zurück ins Team. Und auch sonst ist der Kader der Gastgeber gut gefüllt. Die kleine Erkältungswelle, die vor dem Lehndorf-Spiel Probleme machte, ist Geschichte.

Die Form

Northeim war bestens in Schwung, verlor diesen aber ein wenig. Die 2:4-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig II und das 1:1 in Lehndorf belegen das. Aber auch der SSV hat nach dem perfekten Saisonstart zuletzt einige kleine Rückschlage kassiert.  (Marco Washausen)

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