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2:1! Der SSV Nörten-Hardenberg gewinnt das Derby bei Eintracht Northeim

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Von: Marco Washausen

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Die Eintracht Northeim und der SSV lieferten sich ein intensives und spannendes Derby. Hier Nörtens Tobias Stief (links) und Raphael Peinemann.
Die Eintracht Northeim und der SSV lieferten sich ein intensives und spannendes Derby. Hier Nörtens Tobias Stief (links) und Raphael Peinemann. © Kaja Schirmacher

Der SSV Nörten-Hardenberg hat das Derby der Fußball-Landesliga am Freitagabend vor 600 Zuschauern für sich entschieden. Beim FC Eintracht Northeim gab es einen 2:1 (1:1)-Erfolg.

Der SSV brachte ein Dutzend Ex-Northeimer mit zum Derby. Wie viel Eintracht-Vergangenheit stand denn dann tatsächlich auf dem Platz?

Reichlich! Neun (!) Nörtener der Startaufstellung trugen bereits das Trikot des Gegners. Wäre Christian Horst nicht wochenlang ausgefallen, hätte er vermutlich auch beginnen dürfen. So kam er erst für den zweiten Durchgang. Der Elfte im Bunde hätte Tim Armbrecht sein können, der in der Northeimer Jugend ausgebildet wurde. Auch er wurde später noch eingewechselt.

Wie lief das Derby ab?

Es begann flott - und das blieb es auch. Fricke für Eintracht (5.) und Zimmermann für Nörten (6.) gaben erste Warnschüsse ab. Beide spielten zügig nach vorn. Doch bevor die Keeper eingreifen mussten, war (meistens) noch ein Abwehrbein dazwischen. Erst als Psotta es aus der Distanz versuchte, musste sich Tim Tautermann das erste Mal richtig strecken (20.). Drei Minuten später war es jedoch geschehen: Einen Schuss von Zimmermann lenkte Eintrachts Keeper noch an den Pfosten, der abgefälschte Nachschuss von Bruns landete aber im Tor.

Die Eintracht musste sich kurz berappeln, ließ die Köpfe aber nicht hängen. Tristan Heine hämmerte einen halbhohen Ball aus zehn Metern auf den Kasten, traf jedoch Tobias Stief. Und dennoch ging es mit einem 1:1 in die Kabine. Weil SSV-Keeper Dominik Hillemann den Northeimer Stürmer Raphael Peinemann im Strafraum von den Beinen holte, gab es Elfmeter. Raoul Fricke verwandelte souverän zum Pausenstand.

Kurz nach Wiederbeginn hätte der Gast beinahe wieder geführt, aber Luca Schahmirzadi stand goldrichtig auf der Linie und rettete für seinen bereits geschlagenen Torwart. Nach ein bisschen mehr als einer Stunde hätte Zimmermann an alter Wirkungsstätte fast getroffen, sein Lupfer landete allerdings hinter dem Tor. 20 Minuten vor Schluss wurde es richtig eng für die Heimelf. Bei den Versuchen von Steinhoff und Zimmermann klärte Eintracht in höchster Not auf der Torlinie. Auch in der Folge hatte der SSV mehr Spielanteile. Es musste aber dennoch ein Standard von Thorben Rudolph her, um den Sieg der Nörtener perfekt zu machen (86.).

Wurde es auch mal so richtig emotional?

Eigentlich nicht. Schiedsrichter Alexander Rosenhagen hatte die Partie mit seinem Team gut im Griff. Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde es zwar deutlich lauter - auf und neben dem Platz. Ein paar gelben Karten ließen die Stimmung aber auch recht schnell wieder auf Normalmaß sinken.

Geht das Ergebnis am Ende in Ordnung?

Ja! Die Gäste hatten nicht nur mehr Chancen, sondern auch die besseren. So verdienten sie sich den Dreier.  

(Marco Washausen)

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