Fußball-Landesliga: Der Aufsteiger will am Samstag ab 15 Uhr den vierten Sieg im vierten Spiel

Tabellenführer SSV Nörten-Hardenberg empfängt TuSpo Petershütte

Rudelbildung nach einem Foul im Nörtener Heimspiel gegen Hainberg. Zahlreiche Spieler haben sich rund um den Schiedsrichter versammelt.
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Ein hartes Stück Arbeit war vergangenen Sonntag der Heimsieg gegen Hainberg für die Nörtener. Am Samstag kommt die Vertretung von TuSpo Petershütte an die Bünte.

In der noch jungen Saison der Fußball-Landesliga wird der SSV Nörten-Hardenberg den Vorschusslorbeeren aktuell vollauf gerecht. Jetzt gilt es die Frage zu beantworten, ob der Aufsteiger auch in der vierten Partie am Samstag (15 Uhr) auf eigenem Platz gegen Tuspo Petershütte seine Erfolgsserie fortschreiben kann.

Nörten-Hardenberg - Das oft strapazierte Herberger-Zitat, laut dem der nächste Gegner immer der schwerste ist, trifft auch auf die Partie an der Bünte zu. „Ich hoffe, dass uns der Kopf keinen Streich spielt. Gegen einen angeschlagenen und unberechenbaren Gegner zu spielen, ist keine leichte Aufgabe. Als Tabellenführer wird der Druck größer. Aber wir sind in der Lage, zielgerichteten Fußball zu spielen“, sagt Nörten-Trainer Jan Diederich.

Statistiken haben zwar nicht immer große Aussagekraft, doch ein 1:1 und eine 1:5-Klatsche aus der letzten gemeinsamen Bezirksligasaison machen deutlich, dass die Harzer stets ein sehr starker Kontrahent sind. Langsam lichtet sich beim SSV die Verletztenliste. Für Julian Keseling gab es gegen Hainberg bereits einen Kurzeinsatz, Lucas Duymelinck steigt in dieser Woche wieder ins Training ein. Zurück im Kader ist auch der aus dem Urlaub zurückgekehrte Tim Armbrecht.

Dass Petershütte in der Landesliga spielt, ist den Statuten des NFV geschuldet. Weil Bergdörfer in der Saison 18/19 als Meister der Bezirksliga wegen fehlender Jugendmannschaften der Schritt nach oben verwehrt blieb, ging der Aufstiegsplatz an Tuspo. Bei den Hüttern verlief der Saisonstart holprig. Nach der 2:4-Pokalniederlage am 5. September im Derby gegen Osterode stellten Wolfgang Pilz und sein Assistent Michael Fütterer ihre Trainerämter zur Verfügung. Die Nachfolge haben Armin Dreyer und Jörg Müller angetreten, die beim Punktspielauftakt in Lengede eine 0:7-Schlappe erlebten. Dieses Trauma hat TuSpo mit dem 1:1 gegen Hainberg bewältigt, wobei der Ex-Northeimer Patrick Gemende traf. Neben ihm gibt es auch für Sinram-Krückeberg ein Wiedersehen mit diversen Ex-Northeimern, die jetzt für Nörten kicken.  (Ottmar Schirmacher)

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