1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball regional
  4. Landesliga Braunschweig

Derby-Wiedersehen nach über sieben Jahren: Eintracht Northeim tritt beim 1. SC Göttingen 05 an

Erstellt:

Von: Marco Washausen

Kommentare

Nils Kern (rechts), hier gegen Sparta Göttingen, war vergangenen Sonntag der umjubelte Matchwinner mit dem 1:0 in der Nachspielzeit. Links Marc-Yannik Grunert.
Nils Kern (rechts), hier gegen Sparta Göttingen, war vergangenen Sonntag der umjubelte Matchwinner mit dem 1:0 in der Nachspielzeit. Links Marc-Yannik Grunert. © Kaja Schirmacher

Der Spielplan der Landesliga hält das nächste interessante Derby für die Fußballfans in Südniedersachsen bereit. Am Sonntag ab 15.30 Uhr stehen sich auf dem Kunstrasenplatz im Maschpark der gastgebende 1. SC Göttingen 05 und der FC Eintracht Northeim gegenüber.

Northeim – Dass sich diese beiden Vereine letztmals um Punkte begegneten, ist lange her. Für Freundschaftsspiele in der Vorbereitung kreuzen sich die Wege regelmäßig, doch der letzte Ernstfall datiert vom 11. April 2015. Die Eintracht war zur Saison 2014/2015 frisch in die Oberliga aufgestiegen und präsentierte sich ziemlich gut. Die Göttinger dagegen, die das Hinspiel im Gustav-Wegner-Stadion auch schon 1:4 verloren hatten, rangierten vor dem Derby am 22. Spieltag weit abgeschlagen am Tabellenende und standen bereits als Absteiger fest. Der Verein hatte zu diesem Zeitpunkt schon beschlossen, keine Lizenz mehr für die Oberliga zu beantragen.

512 zahlende Zuschauer waren an jenem Samstag dabei, als die Northeimer dank eines Doppelpacks von Melvin Zimmermann mit 2:0 siegten. Der spielt mittlerweile genau so bei Nachbar Nörten-Hardenberg wie Nils Hillemann, Christian Horst und Thorben Rudolph, die damals ebenfalls für Eintracht im Einsatz waren. Für die 05er ging es nach der Serie hinunter in die Landesliga, die Eintracht klopfte in der Folge zweimal fest an das Tor zur Regionalliga, doch nun kreuzen sich die Wege wieder. Und nimmt man die Tabelle als Maßstab, dann wird das ein Derby auf Augenhöhe. Der Fünfte (18 Punkte) empfängt den Sechsten (17).

Nach dem Sieg in letzter Sekunde gegen Germania Wolfenbüttel reist die Eintracht selbstbewusst an. „Das 1:0 war das Beste am Spiel. Sonst war das keine gute Leistung von uns. Aber am Ende zählen die Punkte“, bilanzierte Trainer Philipp Weißenborn. Der gönnte seinem Team einen trainingsfreien Dienstag und hatte bei der Einheit am Mittwoch über 20 Spieler auf dem Platz.

In der Abwehr muss umgebaut werden, da Hannes Fritz ausfällt. Zurück ist dagegen Raoul Fricke. Weißenborn: „Ich freue mich auf das Spiel. Da treffen zwei Teams aufeinander, die offensiv agieren und auch wirklich Fußball spielen wollen.“ (Marco Washausen)

Auch interessant

Kommentare