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6:2 gegen den VfL Wahrenholz: Eintracht Northeim wackelt nur kurz

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Von: Marco Washausen

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Tor! Nach vier Spielen ohne Sieg gab es endlich mal wieder Grund zum Jubeln. Hier (von links) Nils Kern, Maurice Weinhardt und Marc-Yannik Grunert.
Tor! Nach vier Spielen ohne Sieg gab es endlich mal wieder Grund zum Jubeln. Hier (von links) Nils Kern, Maurice Weinhardt und Marc-Yannik Grunert. © Kaja Schirmacher

Nach vier Partien ohne Sieg sind die Landesliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim am Sonntag in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Northeim – Sie besiegten im Gustav-Wegner-Stadion den VfL Wahrenholz 6:2 (3:0). Ein guter Schritt, um die aufkommende Herbstdepression der vergangenen Wochen flott wieder zu den Akten zu legen.

Die Eintracht begann offensiv und wurde schnell belohnt. Maurice Weinhardt umkurvte den Torwart und schloss zum 1:0 ab (8.). Wahrenholz schaffte es kaum, sich aus der Umklammerung zu befreien. Die Folge: Das Spiel fand nahezu ausschließlich in der Hälfte des VfL statt. Und die Northeimer legten nach. Massimo Röttger zog aus der Distanz einfach mal ab - mit Erfolg! Der Ball zappelte zum 2:0 im Netz (25.). Und wenn es mal läuft, dann klappt fast alles: Als der Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte von Raphael Peinemann bei Weinhardt landete, behielt dieser die Nerven und erhöhte auf 3:0 (31.).

Die Partie war also eigentlich entschieden. Oder etwa doch nicht? Der VfL hatte sich noch nicht aufgegeben und traf mit dem ersten gelungenen Angriff. Maurice Kutz erzielte das 1:3 (48.). Peinemann und Julen Mediavilla hatten Gelegenheiten zur schnellen Antwort, nutzten diese jedoch nicht. Und so wurde das Duell tatsächlich zu einem Fußballspiel auf Augenhöhe. Als Wahrenholz drückte und Grunert einen schlampigen Rückpass spielte, war Marlon Hanse zur Stelle und traf (67.). Zwei Minuten später musste Tautermann in höchster Not ran, um das 3:3 zu verhindern. Nun ging es hin und her. Mediavilla und Weinhardt konnten die Nerven bei ihren Schüssen noch nicht beruhigen. Das gelang erst Grunert, der einen Freistoß im kurzen Eck versenkte. Den Endstand durfte Fabio Danneberg mit einem Doppelpack markieren.  

Eintracht: Tautermann - Fritz, Knopf, Kern - Heine (86. Grünwaldt), Grunert, Mediavilla (79. Wächter), Röttger (79. Schahmirzadi) - Danneberg, Peinemann (61. Dacaj), Weinhardt

Tore: 1:0 Weinhardt (8.), 2:0 Röttger (25.), 3:0 Weinhardt (31.), 3:1 Kutz (48.), 3:2 Hanse (67.), 4:2 Grunert (84.), 5:2/6:2 Danneberg (85./87.).

(Marco Washausen)

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