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Northeim will am Ball bleiben: Eintracht Braunschweig II kommt ins Gustav-Wegner-Stadion

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Von: Marco Washausen

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Und drüber! Northeims Massimo Röttger gegen Wolfenbüttels Keeper Brettschneider. Sonntag empfängt Eintracht die Reserve der Braunschweiger Löwen.
Und drüber! Northeims Massimo Röttger gegen Wolfenbüttels Keeper Brettschneider. Sonntag empfängt Eintracht die Reserve der Braunschweiger Löwen. © Kaja Schirmacher

Bei der Frage nach den derzeit formstärksten Mannschaften in der Fußball-Landesliga kommt man - mal abgesehen von Tabellenführer Vorsfelde und Verfolger MTV Wolfenbüttel - am FC Eintracht Northeim nicht vorbei. Von den letzten sechs Partien wurden fünf gewonnen. Lediglich unterbrochen vom 0:2 bei eben jenen Vorsfeldern, die im Klassement vorwegmarschieren.

Northeim – Eine Tatsache, die Mut macht vor dem nächsten Auftritt der Mannschaft des Trainerduos Philipp Weißenborn/Malte Froehlich. Die empfängt am Sonntag die Vertretung von Eintracht Braunschweig II am Rhumekanal. Anstoß im Gustav-Wegner-Stadion: 14 Uhr.

Der Erfolg der vergangenen Wochen ist dabei wahrlich kein Zufallsprodukt. Weißenborn hatte bereits zu Saisonbeginn, als der Motor noch reichlich stotterte, darauf hingewiesen, dass seine Mannschaft einige Wochen brauchen werde, um das Potenzial abzurufen. Urlaube und Verletzungen sorgten seinerzeit dafür, dass sich kein Team einspielen konnte und immer wieder neue Startformationen aufliefen. Diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile sind unter der Woche teils über 20 Spieler auf dem Platz. Fast schon logisch, dass die Rädchen immer öfter ineinandergreifen und sich Erfolge einstellen.

Nicht zuletzt auch, weil die Moral passt. Als Beleg dafür dienen die jüngsten Partien. Daheim gegen Germania Wolfenbüttel spielten die Gastgeber nicht überragend, blieben aber dran und kamen in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum umjubelten 1:0-Sieg. Vergangenen Sonntag das identische Bild: In der 89. Minute war Ali Ismail zur Stelle und ließ die Eintracht mit 3:2 im Derby gegen Göttingen 05 jubeln. Wären solche Wirkungstreffer doch nur bereits zu Saisonbeginn im Repertoire gewesen, hätte es die Niederlage gegen Lengede, das Pokal-Aus gegen Sparta oder das Remis gegen Acosta Braunschweig nie gegeben.

Doch solche Erfolge wie zuletzt wollen bestätigt werden. Und das bereits am Sonntag. Eintracht Braunschweig II reist als Zehnter an. Um den Blick weiter nach oben richten zu können, fehlt es der Zweitliga-Reserve an Kontinuität. Achtbare Resultate wechseln sich immer wieder mit überraschenden (teils hohen) Niederlagen ab.   (Marco Washausen)

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