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Erst Tabellenführer, dann Aufsteiger: Eintracht Northeim am Samstag in Vorsfelde gefordert, Montag kommt Germania Wolfenbüttel

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Von: Marco Washausen

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Laufduell: Northeims Ali Ismail (rechts) beim jüngsten Heimspiel gegen Kästorf. An diesem Wochenende wartet ein Doppelspieltag auf die Eintracht.
Laufduell: Northeims Ali Ismail (rechts) beim jüngsten Heimspiel gegen Kästorf. An diesem Wochenende wartet ein Doppelspieltag auf die Eintracht. © Kaja Schirmacher

Die 18 Mannschaften starke Fußball-Landesliga mit entsprechend 34 Spieltagen verlangt den Vereinen einiges ab. So stehen über das lange Feiertags-Wochenende gleich zwei komplette Runden auf dem Programm.

Northeim – Und die Aufgaben, die dabei auf den FC Eintracht Northeim warten, sind vom Papier her ziemlich unterschiedlich: Samstag tritt das Team ab 12.30 Uhr bei Tabellenführer SSV Vorsfelde an, am Montag ist schließlich mit Germania Wolfenbüttel (14 Uhr) ein Aufsteiger zu Gast im Gustav-Wegner-Stadion.

Die Mannschaft von Trainer Philipp Weißenborn hat ihre Aufgaben in den vergangenen Wochen vorbildlich erledigt. Das jüngste 4:2 gegen Kästorf baute die Erfolgsserie auf fünf Partien ohne Niederlage und 13 von 15 möglichen Punkten aus. „Wir können also ohne Druck nach Vorsfelde fahren“, sagt der Trainer. Dort wartet mit dem SSV die (neben Nörten-Hardenberg) einzige Mannschaft, die noch immer ohne Niederlage ist. Die einzige Punkteinbuße war das 1:1 in Wahrenholz. Sonst gab es durchaus beeindruckende Ergebnisse - auch gegen direkte Konkurrenten im Meisterschaftsrennen: 3:1 beim SV Lengede, 4:0 gegen die SVG Göttingen, 4:2 beim MTV Wolfenbüttel. Die Gastgeber, denen vergangene Saison schon lediglich drei Punkte zum Meistertitel gefehlt hatten, wollen unbedingt in die Oberliga. Am frühen Samstagnachmittag wird sich zeigen, ob die Eintracht ein Stolperstein auf diesem Weg sein kann.

Montag (14 Uhr) sind die Northeimer im heimischen Gustav-Wegner-Stadion gefordert. Germania Wolfenbüttel hat sich vergangene Saison mit deutlichem Vorsprung den Meistertitel in der Bezirksliga 3 gesichert und findet sich auch eine Spielklasse höher gut zurecht. Das untermauert Platz neun, lediglich drei Punkte hinter Eintracht. Das Derby gegen den MTV Wolfenbüttel ging zwar Anfang des Monats mit 0:8 gehörig schief, doch die Germania berappelte sich umgehend und punktete gegen Vahdet Braunschweig (2:1), Lengede (1:1) und zuletzt bei Sparta Göttingen (2:1). Ein Selbstläufer wird die Partie also sicher nicht.  

(Marco Washausen)

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