Fußball-Landesliga: Landolfshausen braucht Sieg und Schützenhilfe / SVG in Gifhorn

Fernduelle um die Rettung

Auf sein TSV-Torduo setzt Landolfshausen auch am Sonntag: Patrick Kraus (Mitte) traf gegen Gitters Torwart Sascha Strutynski zum 2:1, Lukas-Alva Kusch (hinten) zum 3:1 und 4:1. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die SVG ist am Ziel ihrer Meister- und Aufstiegsträume, der TSV Landolfshausen noch nicht. So rückt denn am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga auch nicht das Auswärtsspiel der Schwarz-Weißen beim MTV Gifhorn in den Blickpunkt, sondern der Landolfshäuser Kampf um den Klassenerhalt. Alle Spiele am Sonntag um 15 Uhr.

TSV Landolfshausen – TuS Neudorf-Platendorf. Mit 19 Punkten in der Rückrunde und zuletzt zwei Heimsiegen gegen den BSC Acosta Braunschweig und den SC Gitter hat Landolfshausen alles dafür getan, dass es zum Serienschluss den „Showdown“ gibt. Die Mannschaft von Trainer Ingo Müller, der sein Amt an Yannick Schade abtreten wird, muss auch das letzte Heimspiel gegen TuS Neudorf-Platendorf, das bereits als Absteiger feststeht, gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen. Konkurrenten sind zwei Teams: Der SC Gitter (33 Punkte, beim MTV Wolfenbüttel, beide Teams mögen sich nicht…) oder TuSpo Petershütte (32 Punkte, gegen Vahdet Braunschweig) – eine dieser beiden Mannschaften darf nicht gewinnen, dann würde der TSV in der Landesliga bleiben. Was kommende Spielzeit unter anderem zur Folge hätte, dass es mit Oberliga-Absteiger Göttingen 05 und Landesliga-Aufsteiger SCW Göttingen gleich drei Derbys gibt. Landolfshausens „Lebensversicherung“ hieß in den vergangenen Partien Lukas-Alva Kusch. In der Winterpause war der 23-Jährige vom SV Essel (Lüneburger Heide) zum Müller-Team gewechselt. Der ungewöhnliche zweite Vorname rührt übrigens von Glühbirnen-Erfinder Thomas Alva Edison her. Fünf seiner 13 Treffer gelangen dem Bayern-Fan Kusch in den letzten beiden Spielen.

MTV Gifhorn – SVG Göttingen. Meister SVG muss nochmal reisen. „Das Spiel in Gifhorn wollen wir vernünftig über die Bühne bringen“, verspricht Team-Manager Thorsten Tunkel. „Auf einem guten Platz wollen wir bei einer guten Mannschaft nochmal ein gutes Spiel zeigen.“ Personell dürften erneut die Spieler aus der zweiten Reihe eingesetzt werden. Im Vordergrund stehen aber längst die Planungen für die Oberliga. „Es gibt noch viel zu tun“, sagt Tunkel, der die erfolgreich en letzten Wochen über Pfingsten erst richtig realisierte. Insgesamt vier bis fünf Neuzugänge, die unter anderem die Abgänge von Jannik Psotta und Alex Hafner ersetzen sollen, will die SVG präsentieren, mit einigen laufen aber noch die Gespräche. Zudem sollen die Neuen auch erst noch bei einer Vorstandssitzung besprochen und abgesegnet werden. Für die neue Saison deutet sich ein Frühstart an. Bereits am 23. oder 24. Juni soll das erste Training stattfinden. Die stets launige Team-Vorstellung soll eventuell mit dem ersten Testspiel gegen den KSV Baunatal (4. Juli) kombiniert werden. (haz/gsd)

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