SVG Göttingen will den Wintertitel in der Landesliga

Mit Volldampf ins vorletzte Heimspiel vor der Winterpause: Jannik Psotta (am Ball) und Josu de las Heras (rechts) erwarten mit ihrer SVG Göttingen heute TuSpo Petershütte. Foto: Jelinek

Göttingen. Endspurt in der Fußball-Landesliga: Die SVG Göttingen und der TSV Landolfshausen haben nur noch zwei Spiele vor der Brust – mit ganz unterschiedlichen Zielen. Während der Tabellenzweite SVG sechs Punkte im Rennen um den Aufstieg einfahren will, hofft der Vorletzte aus Landolfshausen auf Erfolgerlebnisse im Kampf um den Klassenerhalt.

SVG Göttingen - TuSpo Petershütte (Sa., 14 Uhr). Die Gastgeber müssen auf Torjäger Florian Evers (8 Treffer) und Verteidiger Micha Alexander verzichten. Beide weilen bei der Mini-Europameisterschaft in Montenegro. Gegen den Tabellenelften wollen die Schwarz-Weißen aber dennoch unbedingt spielen. Nicht, weil der Gegner schwach wäre, sondern weil TuSpo aktuell die Spielpraxis fehlt. Die letzten fünf Partien des Teams aus dem Harz, das erst elf Spiele bestritten hat, fielen allesamt aus. „Das müsste eigentlich ein Vorteil für uns sein“, hofft SVG-Trainer Knut Nolte. Allerdings weiß er auch um die Stärken des Gegners, bei dem die Göttinger in der Vorrunde einen knappen 1:0-Erfolg feierten. „Sie haben starke Angreifer. Im Hinspiel waren wir klar überlegen, aber die hatten auch einen ganz schlechten Tag.“ Ali Ismail wird bei der SVG im Sturm auflaufen, Philipp Käschel den fehlenden Alexander vertreten. Das Ziel für die verbleibenden Partien der SVG, die zuhause in sechs Partien 18 Punkte bei 18:0-Toren holte, steht allerdings fest. Nolte: „Wir wollen beide Partien gewinnen und als Tabellenführer überwintern.“

FC Braunschweig Süd - TSV Landolfshausen (Sa., 15 Uhr). Landolfshausen erwartet in der Partie zwischen zwei Aufsteigern ein ungleiches Duell beim Spitzenreiter. „Das war in dieser Spielzeit unser bislang bester Gegner. Die waren bei uns sehr, sehr stark, eine beeindruckende Leistung“, sagt TSV-Trainer Ingo Müller über den Tabellenführer, gegen den seine Mannschaft in der Hinrunde eine 0:3-Niederlage kassierte. Unschlagbar ist der Spitzenreiter aber nicht, wie der MTV Wolfenbüttel am vergangenen Spieltag mit einem 1:0-Erfolg unter Beweis stellte. „Wolfenbüttel hat sie geschlagen, also geht es irgendwie. Wir müssen kompakt stehen. Gegen diese Mannschaft kann man nicht mitspielen, dann wird es ganz gefährlich“, warnt der TSV-Coach. (raw)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.