Hainberg feiert beim SCW ersten Sieg in der Landesliga

Entwischt: Weendes Sascha Kuhlenkamp (re.) stürmt an Hainbergs Julius Bujara vorbei. Am Ende bejubelte der SCH beim 2:0 aber den ersten Sieg in dieser Saison. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Gute Kritiken sammelte der SC Hainberg an den ersten drei Spieltagen in der Fußball-Landesliga reichlich. Allein mit dem Siegen wollte es für den Aufsteiger noch nicht klappen. Am Sonntag platzte endlich der Knoten – und das ausgerechnet im Göttinger Derby! Beim SCW Göttingen feierte der SCH einen 2:0 (1:0)-Erfolg, den Trainer Dennis Erkner richtig einordnen konnte. „Das war in der Landesliga bislang unsere schlechteste Leistung. Schön, dass es trotzdem zum ersten Sieg gereicht hat.“

Richtig angefressen war nach dem Schlusspfiff Erkners Gegenüber. Eigentlich war Marc Zimmermann schon nach zwei Minuten bedient. Ein Einwurf von SCH-Verteidiger Julius Bujara segelte an Freund und Feind vorbei und erreichte Stürmer Benjamin Mielenhausen, der per Vollspann unhaltbar für Weendes Keeper Julian Frischemeier zum 0:1 traf.

Danach mühten sich die Weender zwar um mehr Spielanteile, konnten sich gegen die dichtgestaffelte Hainberger Defensive aber nur selten durchsetzen. Einzig Julian Kratzert (13.) und Ladushan Ravindran per Kopf (23.) sorgten vor Hainbergs Tor für Gefahr.

Nach der Pause bauten die Hainberger um Antreiber Gianni Weiss an dessen 26. Geburtstag gewaltig ab. „Da waren wir sehr nervös“, bemängelte Erkner. Glück für die Hainberger, dass Weendes Verteidiger Cedric Bussmann nur knapp vorbei zielte (60.) und das Jannik Psotta (62.) sowie Sascha Kuhlenkamp (68.) jeweils an SCH-Torhüter Aleksandar Stankovic scheiterten. Auf der anderen Seite machte es der eingewechselte Maximilian Maretschke besser. Nach einem Konter und Doppelpass mit Mielenhausen versenkte er das Leder mit links im rechten Toreck zum 0:2 (78.).

„Wir verlieren durch einen Einwurf das Spiel. Wir hatten drei gute Chancen, von Hainberg kam nix“, bemängelte SCW-Trainer Marc Zimmermann, der auch mit der Leistung des Schiedsrichters unzufrieden war. „Der hat fast keine taktischen Fouls der Hainberger gepfiffen.“

SCW: Frischemeier - Bussmann (67. König), Ravindran (55. Weide), Hinrichs, Strauss - Psotta, Götz - König, Kratzert, Kuhlenkamp (88. Hertrampf) - Berg.

SCH: Stankovic - Bujara (75. Trappmann), Pampe, Hille, Heckmann - Kern, Kaufmann - Weiss, Ziegner (86. Krone), Paramarajah (53. Maretschke) - Mielenhausen.

Tore: 0:1 Mielenhausen (2.), 0:2 Maretschke (78.).

Von Ralf Walle

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