Fußball-Landesliga: FC Grone beim Spitzenreiter / SCW im Kellerduell gegen Lupo II

Hainberg will jetzt „alle Neune“

Rassiges Duell: Grones Luca Lehrke (Grüner Dress) gerät ins Straucheln, Hainbergs Alexander Kern (rechts) hebt über dem Ball ab. Am Wochenende haben sie unterschiedliche Gegner. Foto: ats/gsd

Göttingen. Die spannendste alles Fragen in der Fußball-Landesliga am kommenden Wochenende dürfte sein: Bleibt Aufsteiger SC Hainberg in der Erfolgsspur, schafft das neunte ungeschlagene Spiel in Folge und den sechsten Sieg in Serie? Scheint nicht ganz abwegig zu sein, denn der Tabellensiebte Goslarer SC 08 ist zu Gast auf den Zietenterrassen. Im Kellerduell erwartet der Tabellenvorletzte SCW Göttingen den Viertletzten Lupo Martini Wolfsburg II. Vor einer schier unlösbaren Aufgabe steht hingegen der FC Grone beim Spitzenreiter MTV Wolfenbüttel. Ähnlich schwer dürfte es der TSV Landolfshausen beim Tabellenzweiten TSC Vahdet Braunschweig haben.

SC Hainberg - Goslarer SC (So., 14 Uhr). Beim derzeit besten südniedersächsischen Landesligisten dürfte das Thema Klassenerhalt in weite Ferne gerückt sein. Man wird sich inzwischen andere Gedanken machen, wo denn der Höhenflug der Hainberger noch enden soll. So war es auch nicht vermessen oder gar arrogant, als SC-Trainer Dennis Erkner vor der Saison selbstbewusst seiner Mannschaft zugetraut hat, eine gute Rolle im Tabellenmittelfeld spielen zu können. Und nicht vermessen scheint, dass das Ziel nun angepeilt wird, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz einnehmen zu können. Die Nagelprobe ist daher sicher auch das Spiel gegen den Goslarer SC, der noch vor drei Jahren in der Regionalliga gespielt hat.

SCW Göttingen - Lupo Wolfsburg II (So., 14.30 Uhr). Nach vier Punkten aus den beiden letzten Spielen haben die Weender nun endlich die Rote Laterne an Aufsteiger Lehndorfer TSV aus Braunschweig abgegeben. Mit einem Sieg über die Wolfsburger kann sich der SCW an diesem Gegner in der Tabelle vorbeiziehen, was zweifellos das Ziel der Mannschaft von Trainer Marc Zimmermann sein muss.

MTV Wolfenbüttel - FC Grone (So., 14 Uhr). Der Ärger über das 3:3 gegen den Stadtrivalen SCW Göttingen, der sich erst in der Schlussphase mit zwei Treffern einen Punkt am Rehbach sicherte, ist noch nicht ganz verraucht, zumal Grone das Spiel hätte gewinnen müssen. Jetzt gilt es, die Köpfe freizubekommen und sich in Wolfenbüttel zumindest achtbar aus der Affäre zu ziehen. Noch konnten beim FC die beiden Abgänge Rinor Murati und Tobias Schütte nicht kompensiert werden. Murati schießt nunmehr seine Tore beim Bezirksligisten Sparta Göttingen.

TSC Vahdet Braunschweig - TSV Landolfshausen (So., 13 Uhr). Die Landolfshäuser befinden sich derzeit voll im Soll, nehmen einen sicheren Mittelfeldplatz in der Tabelle ein. In Braunschweig kann das Team von Trainer Ingo Müller und Michael Kreter recht befreit aufspielen, hat es doch nichts zu verlieren. (wg/gsd)

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