Fußball-Landesliga: Weende erwartet Aufsteiger Hainberg / Landolfshausen in Lehndorf

Wer jubelt im Göttinger Derby?

Drei Spiele, aber nur ein Punkt: Der SC Hainberg um Torhüter Aleksander Stankovic (am Ball) und Jonas Hille (re.) muss am Sonntag zum Göttinger Derby in Weende antreten. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Ziemlich ernüchtert geben sich die vier südniedersächsischen Klubs der Fußball-Landesliga nach den ersten drei Partien. Der am Wochenende spielfreie FC Grone ist zwar Neunter, kassierte zuletzt aber eine herbe 1:9-Packung. Der SCW Göttingen, der SC Hainberg und der TSV Landolfshausen strotzen aktuell noch weniger vor Selbstvertrauen, denn diese Klubs belegen alle Abstiegsplätze. Kein Wunder deshalb, dass sich am Sonntag im Derby zwischen Weende und Aufsteiger Hainberg nur der Sieger über einen Sprung in der Tabelle freuen darf. Landolfshausen muss bei Aufsteiger Lehndorf antreten.

SCW Göttingen - SC Hainberg (So., 15 Uhr). Nein, so richtig heiß auf das Göttinger Derby ist vor dem vierten Spieltag eigentlich niemand. „Wir sind noch nicht so weit, adäquaten Landesliga-Fußball zu spielen“, sagt Weendes Trainer Marc Zimmermann. Sein Gegenüber hadert dagegen mit den Ergebnissen aus den ersten drei Partien. „Wir haben zwei Spiele gut gespielt und hätten sechs Punkte haben können. So haben die Weender, die zwei katastrophale Niederlagen kassiert haben, drei Punkte auf ihrem Konto, wir aber erst einen“, bemängelt Dennis Erkner. Das torlose Remis des SCH vor zwei Wochen gegen FT Braunschweig wird allein schon dadurch aufgewertet, dass die Turner zuletzt die Groner mit 9:1 abfertigten. Schlecht für den Aufsteiger, dass mit Niklas Pfitzner (Urlaub) ein ganz wichtiger Spieler das Derby ebenso verpassen wird wie Yannick Broscheit. Der Verteidiger verbüßt den dritten Teil seiner Vier-Spiele-Sperre wegen einer Tätlichkeit. „Wir spielen voll auf Sieg, aber die Weender werden sich weiter steigern“, warnt Erkner. SCW-Coach Zimmermann würde dagegen vorab in ein Unentschieden dankend einwilligen, zumal mit Stürmer Julian Kratzert und Mittelfeldspieler Maikel König zwei Leistungsträger angeschlagen sind. „Wir haben beim 4:2 in Ölper Charakter gezeigt. Ähnlich couragierte Leistungen brauchen wir gegen Hainberg und am kommenden Mittwoch in Landolfshausen. Jeder Punkt ist für uns wichtig im Kampf gegen den Abstieg.“

Lehndorfer TSV - TSV Landolfshausen (So., 15 Uhr). Die Gastgeber sind mit jeweils einem Sieg, Unentschieden und Niederlage gut in der Landesliga angekommen. „Die spielen sehr kompakt und sind in der Defensive gut geordnet. Und wer bei Lupo Wolfsburg 2:1 gewinnt, der muss ganz einfach gut sein“, warnt Landolfshausens Trainer Michael Kreter. Beim TSV dagegen sind nach der 1:2-Niederlage gegen Acosta einige Akteure angeschlagen, andere erkältet. „Wir müssen sehen, wer einsatzfähig ist. Insgesamt müssen wir aber geduldig spielen, dürfen dem Aufsteiger nicht ins offene Messer laufen“, betont Kreter und ergänzt: „Wir müssen die Räume bei Kontern besser nutzen. Dann können wir dort auch drei Punkte holen.“ (raw)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.