Fußball-Landesliga

Krenzek trifft im Derby viermal für die SVG Göttingen

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Jubel über das 1:0 nach vier Minuten: Der vierfache SVG-Torschütze Nicolas Krenzek (28) wird von seinen Mitspielern nach seinem 1:0 gefeiert. 

Göttingen – Sieben Tore sahen die rund 250 Zuschauer bei herrlichen äußeren Bedingungen in Seulingen, wo der TSV Landolfshausen/Seulingen (La/Seu) im Kreisderby der Fußball-Landesliga gegen die SVG Göttingen mit 2:5 unterlag.

Eine bittere 1:3-Niederlage kassierte der SC Hainberg zuhause gegen den abstiegsgefährdeten SV Reislingen/Neuhaus. Am Samstag hatte Göttingen 05 beim neuen Tabellenzweiten SSV Kästorf unglücklich mit 0:1 verloren. La/Seu hingegen feierte einen 7:1-Kantersieg gegen den TSV Hillerse.

Ostermontag

TSV Landolfshausen/Seulingen - SVG Göttingen 2:5 (2:3) Er war der gefeierte Held in Seulingen. Nicolas Krenzek traf viermal und war somit maßgeblich beteiligt am ungefährdeten Sieg der SVG gegen den TSV Landolfshausen/Seulingen. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir dieses Derby verlieren könnten“, meinte ein sichtlich zufriedener SVG-Trainer Dennis Erkner, dessen Team bereits nach vier Minuten durch Krenzek nach Traum-Heber von Kapitän Florian Evers über die gegnerische Abwehr hinweg in Führung ging. „Uns fehlte nach dem Samstagspiel gegen Hillerse die Frische, die Beine waren müde“, sah TSV-Coach Marco Wehr den Hauptgrund in dieser Niederlage.

Gleichwohl hatten die Gastgeber ihrerseits die Chance zur Führung, als Patrick Kraus nach einem Freistoß in der ersten Minute zum Kopfball kam, den SVG-Keeper Omar Younes mit den Fingerspitzen über den Querbalken lenken konnte. Das 1:1 entsprang einem Handelfmeter, den Jan Linde verursacht hatte, Markus Jung sicher verwandelte. Das 2:1 bereitete Krenzek mustergültig vor, als er von rechts das Leder maßgerecht für Ali Ismail auflegte. Das 3:1 erneut durch Krenzek hatte Josu de las Heras Vicuña mit einem langen Pass vorbereitet. Das 2:3 erzielte Herman Puhman per Kopf nach einem Eckball. Und wieder war es Krenzek, der den Ball nach einer Linksflanke von Vicuña am langen Pfosten stehend über die Torlinie drückte. Den 16. Saisontreffer für Krenzek hatte dann Lamine Diop vorbereitet. „Das ist schon sehr souverän, wenn man in einem Derby fünf Tore erzielt. Wir hätten sicherlich noch zwingend zwei, drei Tore mehr erzielen können wir haben aber klasse gespielt“, lobte Erkner sein Team.

Tore: 0:1 Krenzek (4.), 1:1 Jung (14./FE), 1:2 Ismail (21.), 1:3 Krenzek (41.), 2:3 Puhman (43.), 2:4 Krenzek (52.), 2:5 Krenzek (69.).

SC Hainberg - SV Reislingen-Neuhaus 1:3 (1:3). „Ein gebrauchter Tag“, so SCH-Vorsitzender Jörg Lohse. Zwei individuelle Fehler der Gastgeber nutzte Reislingen zum 2:1 und 3:1 noch vor der Pause. Die Hainberger fingen gut an, gingen folgerichtig durch Marvin Oetzel mit 1:0 in Führung. Fast aus dem Nichts, so Lohse, sei das 1:1 gefallen. Nach dem Wechsel konnte der SC kaum noch Druck entwickeln und verlor auch noch Jan Ziegner in der Nachspielzeit, als er provoziert wurde und eine Tätlichkeit beging.

Tore: 1:0 Oetzel (13.), 1:1 Friedrich (23.), 1:2 Dallali (43.), 1:3 Carusone (45.) - Rote Karte: Ziegner (Hainberg/90. + 3).

Ostersamstag

SSV Kästorf - Göttingen 05 1:0 (1:0). „Bitter für uns“, meinte 05-Coach Philipp Käschel. „Es gab eineinhalb Chancen für den SSV und eineinhalb Chancen für uns, doch die Mannschaft, die oben steht, nutzt sie eben.“ Zudem war der einzige Treffer auch noch abseitsverdächtig. Nach Foul an Mehdi Mohebieh und der Roten Karte hatte 05 mehr vom Spiel, konnte dies jedoch nicht nutzen. Käschel: „Wir waren nicht gefährlich genug.“

Tor: 1:0 Zeqiri (33.). - Rote Karte: (Kästorf/63.)

TSV Landolfshausen/Seulingen - TSV Hillerse 7:1 (6:0). Torfestival beim „Dorfklub“ mit der besten ersten Halbzeit seit Jahren! Patrick Kraus langte dreimal zu, Marius Münter zweimal Zur Pause war mit einem halben Dutzend TSV-Treffern – drei davon fielen innerhalb von vier Minuten – schon alles klar für die Gastgeber.

Tore: 1:0 Kraus (4.), 2:0 Kraus (25.), 3:0 Nolte (26.), 4:0 Puhman (29.), 5:0 Münter (36., FE), 6:0 Kraus (40.), 7:0 Münter (51.), 7:1 Demiri (71.).  gsd

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