Fußball-Landesliga: Integration das Zauberwort beim TSV Landolfshausen

Kuschs Abgang wiegt schwer

Landolfshausens Neuzugänge: (Hi.v.li.) Trainer Ingo Müller, Tomislav Relota, Martin Gläse, Marian Bacilulis, Jonathan Dennerlein, Mauritz Oppermann, Marian Becker, Michael Kreter; (Vo.v.li.) Konrad Kniese, Jonas Wesemann, Lukas Tappe, Yannik Landro Tchuikwa, Marius Stallfort, Frederik Schulz-Greve. Foto: zje/gsd

Landolfshausen. Neun neue Spieler gilt es für das Trainergespann Ingo Müller/Michael Kreter in die Landesliga-Mannschaft des TSV Landolfshausen zu integrieren. Dass das nicht einfach sein wird und seine Zeit benötigt, zumal kaum einer der Neuzugänge bisher über Landesliga-Erfahrung verfügt, ist Coach Müller nur allzu deutlich. Denn seine neuen Spieler müssten sich vor allem auch an die Härte und das Tempo in dieser Liga möglichst schnell gewöhnen.

Ihre erste in diesem Fall vom Ergebnis her negative Erfahrung machten die Landolfshäuser bei der 0:2-Niederlage im ersten Gruppenspiel des Sparkasse Göttingen Cup am Rehbach gegen den neuen Ligakonkurrenten, Bezirksliga-Meister FC Grone. Aber trotz dieses Misserfolgs war Müller nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams. „Wir müssen nach vorn effektiver werden,“ stellte er indes Mängel in der Offensive fest, die es bis zum Saisonbeginn am ersten August-Wochenende mit dem Heimspiel gegen den SV Calberlah abzustellen gilt. Hingegen war Müller mit der Defensivleistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden.

Schwer zu ersetzen wird Lukas Kusch sein, der zum Oberligisten SVG Göttingen wechselte. Mit Patrick Kraus bildete er ein kongeniales Angriffs-Duo mit besonderen Torqualitäten. Kraus erzielte in der vergangenen Saison 19, Kusch neun Tore, bis ihn eine langwierige Verletzung erst einmal zurückgeworfen hatte. Damit gingen genau die Hälfte der in der vergangenen Saison erzielten 56 Tore auf das Konto von Kraus und Kusch.

Ziel ist Klassenerhalt

Aber nicht nur der Abgang von Kusch, auch der von Alexander Haas, der erst einmal eine Pause einlegen will, und Malte Hegeler, den es nach Hannover zieht, muss kompensiert werden. So ist vorrangiges Ziel des TSV der Klassenerhalt. Dazu ist wie schon in der vergangenen Saison erst einmal eine stabile Defensiv-Arbeit gefragt. (wg/gsd)

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