Fußball-Landesliga: 05 schon Samstag in Braunschweig / SCW in Gifhorn

Landolfshausen im Kellerduell

Erstes Tor für seinen neuen Klub am Ostermontag gegen Ölper: 05-Neuzugang Benjamin Zackenfels, hier am Ball gegen Gifhorns Sören Saikowski. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Marschieren die drei Klubs aus der Region allesamt schnurstracks auf den Abstieg aus der Fußball-Landesliga zu? Fast könnten man aufgrund der neuen Situation in der 6. Liga nach dem Ausschluss des FC Braunschweig Süd darauf kommen. Und schon wieder bekommen es zwei der drei Teams am Wochenende mit Hochkarätern dieser Spielklasse zu tun – die Erfolgsaussichten ziemlich gering erscheinen lässt. Für Landolfshausen steht gegen Schlusslicht Salder das erste „Abstiegs-Endspiel“ auf dem Programm.

BSC Acosta Braunschweig - Göttingen 05 (Sa., 16 Uhr). Haben sich die Schwarz-Gelben mit dem 3:0 gegen Ölper endlich neues Selbstvertrauen geholt? Der Tabellendritte BSC Acosta, der Ostermontag 3:1 in Landolfshausen siegte, wird da gleich ein Prüfstein sein. „Ich will auch von Acosta 3 Punkte mit nach Göttingen bringen“ so ein optimistischer Trainer Oliver Hille vor der Begegnung. Verletzungsbedingt fallen weiterhin Nicola Grimaldi, Jannik Psotta, Mazlum Dogan, Robin Windel sowie Lukas Pampe (Ampelkarte) und Miguel Bodenbach nach der fünften gelben Karte aus. Das Hinspiel endete torlos 0:0 in Göttingen.

MTV Gifhorn - SCW Göttingen (So., 15 Uhr). Weendes Trainer Marc Zimmermann hat sich die Gifhorner am Ostersamstag beim 4:0-Sieg in Landolfshausen angeschaut und war von einigen MTV-Spieler beeindruckt, zum Beispiel von Jovan Hoffart. Auch Doppeltorschütze Michele Fassa war ein ständiger Unruheherd für die TSV-Abwehr. Nach dem Punktabzug aus dem Spiel gegen den ausgeschlossenen FC Braunschweig Süd sind die Weender wieder tief mit in den Abstiegskampf reingerutscht.

TSV Landolfshausen - VfL Salder (So., 15 Uhr). In der Fußball-Szene wird erzählt, dass Yannick Schade gar nicht mehr Trainer des TSV, sondern jetzt Spieler sei und Ingo Müller wieder wie früher das Sagen an der Seitenlinie habe. „Das Team sagte, ich solle wieder spielen“, stellt Schade klar. „Ingo fuchst sich wieder als Coach an der Seitenlinie rein. Über diese Unterstützung bin ich froh“, so Schade. Die Partie gegen Salder und dann gegen Göttingen 05 hält er für überaus wichtig. „Wir haben Veränderungen in der Mannschaft vorgenommen und müssen jetzt liefern! Der Verein hat viel für die Mannschaft getan, jetzt müssen wir etwas für den Verein tun.““ (haz/gsd-nh)

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