Fußball-Landesliga: Aufsteiger Hainberg erwartet den Spitzenreiter / Landolfshausen trifft auf BSC Acosta

„Müssen anfangen, Tore zu schießen“

Engagiert in den Zweikämpfen: Hainbergs Gianni Weiss (links) stört in dieser Szene Domenik Müller von FT Braunschweig. Am Sonntag trifft der Aufsteiger auf Tabellenführer TSC Vahdet Braunschweig. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Nach den ersten beiden Spieltagen in der Fußball-Landesliga hat von den südniedersächsischen Teams nur der FC Grone als Tabellendritter für positives Aufsehen gesorgt. Die Groner treten nun zum Spitzenspiel bei FT Braunschweig an. Der TSV Landolfshausen trifft bereits am Samstag auf den BSC Acosta. Über ein Heimspiel freut sich auch der Drittletzte SC Hainberg, der den Spitzenreiter TSC Vahdet erwartet. Schlusslicht SCW Göttingen muss beim BSV Ölper endlich punkten.

TSV Landolfshausen - BSC Acosta (Samstag, 15 Uhr). Ein Sieg und eine herbe Pleite – so lautet die bisherige Bilanz des TSV vor dem Duell mit dem BSC Acosta. Gegen den Tabellenzwölften, der noch auf den ersten Sieg wartet, kann das Team des Trainerduos Michael Kreter/Ingo Müller Wiedergutmachung für die 1:6-Packung in Kästorf betreiben. „Manchmal ist so eine Packung ganz heilsam. Danach sind die Antennen der Spieler wieder richtig auf Empfang. Wir brauchen eine Topleistung um den BSC zu schlagen“, sagt Krieter.

FT Braunschweig - FC Grone (Sa., 16 Uhr). Genau wie drei weitere Teams sind Grone und die Freien Turner noch ungeschlagen. „Das soll auch so bleiben“, sagt FC-Coach Jozo Brinkwerth vor dem Gastspiel beim Tabellenfünften, der zuletzt beim torlosen Remis beim SC Hainberg viel Glück hatte. „Die Turner sollen aber zuletzt auch ersatzgeschwächt angetreten sein“, sagt Brinkwerth, der auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen kann. Mittelfeldspieler Jonathan Schäfer (Erkältung) und Verteidiger Kevin Henkies (Hüftverletzung) sind angeschlagen. „Die individuelle Klasse spricht für die Gastgeber. Wir können aber mit unserer jugendlichen Unbekümmertheit gegenhalten“, sagt Brinkwerth, der im zweiten Auswärtsspiel in Folge mindestens einen Punkt holen will.

SC Hainberg - TSC Vahdet Braunschweig (So., 15 Uhr). Der noch torlose Drittletzte trifft auf den Ersten – die Ausgangslage spricht gegen die Gastgeber. Doch die Stimmung und Euphorie im Team ist beim Aufsteiger unverändert gut. „Wir hätten zuletzt gegen FT Braunschweig gewinnen müssen. Da hatten wir die besseren Chancen“, sagt SCH-Coach Dennis Erkner. Die Chancenverwertung sei gegen den TSC Vahdet, dessen Präsident nichts anderes als den Titelgewinn fordert, jetzt der Schlüssel zum Erfolg, betont Erkner. „Wir haben zwei gute Spiele gemacht, haben aber nur einen Punkt. Wir müssen endlich mit dem Toreschießen beginnen.“ Yannick Broscheit verbüßt den zweiten Teil seiner Vier-Spiele-Sperre.

BSV Ölper - SCW Göttingen (So., 15 Uhr). „Es geht nur gegen den Abstieg“, hatte Weendes Trainer Marc Zimmermann bereits vor dem Saisonstart prognostiziert. Ob die herbe 0:8-Niederlage gegen Hillerse Spuren hinterlassen hat, wird sich am Sonntag zeigen. Weende ist das einzige Team der Liga, das noch auf den ersten Punktgewinn wartet. (raw)

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