Fußball-Landesliga: Landolfshausen nach 0:0 gegen den SCW am Sonntag gegen den FC Grone

TSV Landolfshausen: Nach dem Derby ist vor dem Derby

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Im Vorwärtsgang: Landolfshausens Jannik Meck (Mitte) läuft im Kreisderby dem Weender Maximilian König an der Außenlinie mit dem Ball am Fuß auf und davon. 

Göttingen. In einem vorgezogenen Punktspiel der Fußball-Landesliga trennten sich am vergangenen Mittwoch im Kreisderby der TSV Landolfshausen und der SCW Göttingen 0:0. An diesem Wochenende kommt es zu einem weiteren Kreisderby, wenn der TSV Landolfshausen den FC Grone erwartet.

Der Neuling SC Hainberg ist Gastgeber des Spitzenreiters MTV Wolfenbüttel. Zum Tabellenzweiten TSC Vahdet Braunschweig muss der SCW Göttingen reisen. Alle Spiele am Sonntag um 15 Uhr.

TSV Landolfshausen - SCW Göttingen 0:0. Es war eine Nullnummer der besseren Art. Das sahen sowohl TSV-Trainer Ingo Müller als auch Weendes Co-Trainer Ansgar Luchte so. „Wir haben auswärts kein Tor kassiert und einen Punkt geholt. Insofern können wir zufrieden sein“, meinte Luchte.

Die Anfangsphase gehörte allerdings den Gastgebern, in der sie zweifellos bei zwei aussichtsreichen Kontern in Führung hätten gehen können, doch einmal war Jannik Meck zu zögerlich und bei der zweiten Chance konnte André Weide vor dem einschussbereiten Patrick Kraus klären. Die dickste Tormöglichkeit bot sich indes dem Weender Julian Kratzert in der 67. Minute, als er aus kurzer Distanz nach einem langen Einwurf am glänzend reagierenden TSV-Keeper Marcel Rudolph scheiterte, der den Ball mit einer Faust über den Querbalken lenkte. Ein Distanzschuss von Kraus in der Nachspielzeit hätte fast noch Weendes Torwart Julian Frischemeier überrascht, doch er konnte im letzten Moment den Ball parieren.

TSV Landolfshausen - FC Grone. „Ich schätze den TSV in dieser Saison ganz stark ein. Vielleicht spielt er so eine Rolle wie Weende in der vergangenen Spielzeit“, sagt Grones Coach Jozo Brinkwerth mit einer gehörigen Portion Respekt. So gesehen wäre er mit einem Punkt zufrieden. Nach dem desaströsen 1:9 der Groner vor zwei Wochen bei FT Braunschweig galt es erst einmal, das Team wieder aufzubauen. „Wir werden noch Zeit benötigen, um unsere ideale Stammformation gefunden zu haben“, vermutet Brinkwerth, der auf den urlaubenden Jonathan Schäfer verzichten muss. Marvin Gorny kommt erst heute aus dem Urlaub zurück.

SC Hainberg - MTV Wolfenbüttel. Für den Aufsteiger geht’s bereits ein drittes Mal gegen einen Spitzenreiter. „Insofern ist das Spiel gegen Wolfenbüttel nun keine neue Situation für uns“, sagt SC-Trainer Dennis Erkner etwas süffisant. Personalprobleme haben die Hainberger in der Defensive. Abwehrchef Yannick Broscheit ist noch ein Spiel gesperrt, Lukas Pampe kommt wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig aus dem Urlaub zurück. „Der MTV will Meister werden, er hat mit dem Ex-Hildesheimer Golombek einen bärenstarken Stürmer verpflichtet“, weiß Erkner um die Schwere der Aufgabe seiner Elf.

TSC Vahdet Braunschweig - SCW Göttingen. Nach den beiden Pleiten zu Saisonbeginn scheint sich das Team von Trainer Marc Zimmermann allmählich zu fangen. Ob jedoch ausgerechnet gegen die starken Braunschweiger der zweite Auswärtssieg gelingt, muss doch stark bezweifelt werden. Gleichwohl haben die Weender in Landolfshausen bewiesen, dass sie auswärts gegen starke Teams bestehen können. (wg/gsd)

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