Der neue 05-Trainer Hille: Zuerst die Verkrampfung lösen

OliverHille

Göttingen. Er hatte sich Bedenkzeit erbeten, dann aber zugesagt, weil „ich ein leidenschaftlicher Sportler bin“. Seit Dienstagabend hat Fußball-Landesligist Göttingen 05 einen Nachfolger des auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Trainers Arunas Zekas. Rechtsanwalt Oliver Hille soll im Tandem mit Philipp Portwich, dem bisherigen Co-Trainer unter Zekas, die Schwarz-Gelben aus dem Tabellenkeller holen.

„Der Vorstand hat mich angerufen und mich gefragt, ob ich mir vorstellen könne, 05 zu übernehmen“, erzählt der 52-Jährige. Er erbat sich Bedenkzeit, weil er unter anderem mit seinem Freund und Büro-Partner Jürgen Ahrens klären musste, inwieweit es zeitlich beruflich zu regeln ist mit der Übernahme des Trainerpostens bei 05. „Ich habe ja seit dem Sommer die U 15 von 05 trainiert. Im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern bin ich zur Überzeugung gekommen, das machen zu wollen“, sagt Strafverteidiger Hille.

Er sieht es auch als „Ehre und Auszeichnung“ an, die 05-Herren trainieren zu dürfen. „Da spielen viele junge Spieler, die ich auch teilweise kenne“, betont Hille, der quasi von Geburt an eingefleischter Hainberger ist, sein Sohn Jonas auch beim SC Hainberg spielt. „Zwischen dem SC Hainberg und mir passt kein Blatt Papier. Aber in diesem Verein konnte ich nichts mehr bewegen“, meint Hille.

Seine primäre Aufgabe beim Landesligisten ist psychologischer Art. „Ich muss die Verkrampfung lösen, muss den Spielern das Vertrauen in ihre Fähigkeiten wiedergeben.“ Und sportlich muss die Null stehen. „Wir benötigen in der Defensive endlich wieder Stabilität.“ (wg/gsd) Foto: nh

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