Nolte-Elf will die Torbilanz aufbessern

Ingo

Göttingen. Jeweils auswärts treten an diesem Wochenende die beiden Göttinger Klubs in der Fußball-Landesliga an. Die SVG strebt in Fallersleben einen Sieg an, der TSV Landolfshausen hofft auf Zählbares beim TSC Vahdet.

VfB Fallersleben - SVG Göttingen (So., 15 Uhr). War es mangelnde Konzentration, Überheblichkeit oder wurde der Gegner unterschätzt? SVG-Trainer Knut Nolte war jedenfalls sauer über den Patzer im Aufstiegsrennen. „Beim 2:3 gegen Hillerse haben wir den Gegner erst unterschätzt. Und bei 60 minütiger Überzahl haben wir zu sorglos gespielt. So wird man niemals Meister.“ Anscheinend will Vorsfelde den Titel aber auch nicht holen. Am Mittwoch kam der Tabellenführer beim MTV Wolfenbüttel nicht über ein 1:1 hinaus. „Gefühlt sind wir der Spitzenreiter“, sagt Nolte mit Blick auf die Tabelle. Bei drei weniger gespielten Partien liegt Vorsfelde nur um drei Zähler vorne. Klar ist aber, dass es beim VfB einen klaren Auswärtssieg geben wird, bei dem die SVG ihre Torbilanz aufbessern will. Fallersleben zeigt seit Wochen Auflösungserscheinungen und hat sich mit dem Abstieg abgefunden, weshalb sich die Schwarz-Weißen auf einen Kantersieg freuen dürfen – auch ohne Torjäger Evers und Regisseur Vicuña.

TSC Vahdet Braunschweig - TSV Landolfshausen (So., 13 Uhr). Ein Trainerleben für den TSV! Ingo Müller hört nach dieser Saison als Coach in Landolfshausen auf. Nach insgesamt 23 Jahren mit zwei kurzen Unterbrechungen. „Zum Abschied den Klassenerhalt zu schaffen, wäre sehr schön“, sagt der TSV-Dauerbrenner. Doch um die Landesliga zu halten, müssen Punkte her. Auch in der Partie beim Tabellenachten, gegen den es erst in der vergangenen Woche ein 2:2 im Nachholspiel gab. „Da waren wir insgesamt besser, haben aber unsere Chancen nicht genutzt“, blickt Müller zurück. Verzichten muss er auf Patrick Kraus. Der Stürmer traf doppelt beim 10:0 über Fallersleben, zog sich dabei aber auch eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zu. (raw) Foto: nh

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