Fußball-Landesliga: 2:1 gegen den MTV Wolfenbüttel / Landolfshausen ebenfalls 2:1-Sieger

Nolte wechselt den Sieg ein

Mit den langen Beinen voran: SVG-Stürmer Ali Ismail (Mitte) versucht, sich im gefährlichen Zweikampf mit dem Wolfenbütteler Timur Abali (rechts) durchzusetzen. Foto:  Jelinek/gsd

Göttingen. Die SVG Göttingen lässt sich auf dem Weg zur Meisterschaft in der Fußball-Landesliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga von nichts und niemanden aufhalten. Innerhalb von nur vier Tagen gewann das Team von Trainer Knut Nolte nach dem 1:0 beim MTV Wolfenbüttel auch das „Rückspiel“ mit 2:1. Da der ärgste Konkurrent SSV Vorsfelde nur 2:2 gegen den BSV Ölper spielte, haben die SVGer jetzt bei einem Spiel weniger einen Vorsprung von fünf Punkten. Der TSV Landolfshausen kommt zum Saison-Ende hin immer besser in Schwung. Gegen den Tabellenvierten MTV Gifhorn gab es mit dem 2:1 das sechste Spiel in Folge ohne Niederlage und damit für den Aufsteiger weiter die Hoffnung auf den Klassenerhalt.

SVG Göttingen - MTV Wolfenbüttel 2:1 (0:1). Ganz viel Geduld benötigten die Schwarz-Weißen, um den allerdings in jeder Hinsicht verdienten Sieg feiern zu können – ein schönes Geschenk zum 36. Geburtstag für SVG-Fußballabteilungsleiter Thorsten Tunkel. „Der Gegner wollte gar keinen Fußball spielen“, meinte Nolte hinterher. In der Tat, Wolfenbüttel igelte sich in seinem Strafraum mit seiner gesamten Elf ein, kam aber nach 39 Minuten zur überraschenden 1:0-Führung. Nach einem Eckball von Massimo Soranno lauerte Mark-Philip Wolf am langen Pfosten und wuchtete den Ball ins Göttinger Gehäuse. In der 13. Minute hatte SVG-Stürmer Ali Ismail den Pfosten des MTV-Tores getroffen.

Nach dem Wechsel standen die Gäste noch tiefer, wollten das 1:0 unbedingt über die Zeit retten. Doch Nolte wechselte mit Yannik Freyberg und Mladen Drazic den Sieg ein. Erst bereitete Freyberg in der 74. Minute den 1:1-Ausgleich durch einen Kopfball von Verteidiger Jan Hoffmann vor. Dann traf der ebenfalls eingewechselte Florian Thamm nur eine Minute später die Unterkannte des MTV-Querbalkens. Und das 2:1 nur vier Minuten später erzielte Drazic, der für den glücklos agierenden Ismail nach einer Stunde ins Spiel gekommen war. „Ich war mir sicher, dass wir das Spiel noch biegen. Wir haben eben auch viel Qualität auf der Bank“, freute sich der SVG-Coach über diesen wenn auch schwer erkämpften Sieg. - Tore: 0:1 Wolf (39.), 1:1 Hoffmann (74.), 2:1 Drazic (79.).

TSV Landolfshausen - MTV Gifhorn 2:1 (0:0). „Wir haben uns durch den Rückstand nicht kaputtmachen lassen, haben weiter nach vorn gespielt, vor allem auch an uns geglaubt und kurz nach dem Rückstand das wichtige 1:1 gemacht“, war TSV-Trainer Ingo Müller erneut angetan von der Leistung seiner Mannschaft, die nun auf den 13. Tabellenplatz kletterte. Das 0:1 durch Arben Biboski nach einer Stunde konterte Jannik Meck nur neun Minuten später mit dem 1:1-Ausgleich, als er nach einem Diagonalpass Gifhorns Torwart Tobias Krull mit einem gefühlvollen Heber überwand. Vor dem 2:1 eroberte sich Meck den Ball in der gegnerischen Hälfte, flankte das Leder an den langen Pfosten des MTV-Gehäuses, wo Maik Schulze mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung von Krull wiederum nur acht Minuten später den 2:1-Siegtreffer erzielte. - Tore: 0:1 Biboski (62.), 1:1 Meck (71.), 2:1 Schulze (78.). (gsd)

Von Walter Gleitze

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