Fußball-Landesliga: SVG Göttingen erwartet Vorsfelde / Landolfshausen gegen Goslar II

Offensiv in das Spitzenspiel

Jeweils Heimspiele, aber unterschiedliche Aufgaben: Torjäger Florian Evers (re.) erwartet mit seiner SVG Göttingen den Dritten aus Vorsfelde zum Spitzenspiel. Mahsum Orak (li.) vom Schlusslicht TSV Landolfshausen trifft mit seinen Kollegen auf den Tabellensechsten Goslar II. Archivfoto: Jelinek-gsd/nh

Göttingen. In der Fußball-Landesliga bestreiten die SVG Göttingen und der TSV Landolfshausen am Sonntag jeweils Heimspiele. Die Vorfreude auf die kommenden Gegner dürfte sich beim Aufstiegsanwärter und dem Abstiegskandidaten aber in engen Grenzen halten.

Immerhin bestreitet der Tabellenzweite SVG gegen den Dritten aus Vorsfelde das Spitzenspiel des 23. Spieltages. Und auch das Schlusslicht Landolfshausen erwartet mit der Regionalliga-Reserve aus Goslar eine ganz schwierige Partie (beide am Sonntag, 15 Uhr).

SVG Göttingen - SSV Vorsfelde. In der Vorrunde kassierten die Schwarz-Weißen beim 0:1 in Vorsfelde ihre einzige Pleite vor der Winterpause. Und mittlerweile ist der SSV immer besser im Schwung. In den letzten zehn Spielen gab’s nur gegen Spitzenreiter Braunschweig Süd eine Niederlage. Und in den beiden Partien nach der Winterpause sicherte sich der Tabellendritte, der bereits zwei Partien mehr als die SVG ausgetragen hat, sechs Punkte. „Das ist ein richtig starker Gegner“, lautet deshalb die Warnung von SVG-Trainer Knut Nolte an seine Aktiven, die im neuen Jahr noch nicht ihren Rhythmus gefunden haben. Weder bei der Niederlage in Ölper, noch zuletzt beim torlosen Remis beim BSC Acosta. „Hinten haben wir sehr sicher gestanden, aber nach vorne ging nicht viel. Noch ist nicht viel zu sehen vom schnellen Umschaltspiel aus der Vorrunde“, mahnt der Coach, der weiter auf Florian Thamm und Kapitän Alexander Hafner verzichten muss. Die Besetzung in der Offensive neben Stürmer Florian Evers und Josu de las Heras Vicuña lässt Nolte noch offen. „Vielleicht werden wir noch ein wenig offensiver spielen.“

TSV Landolfshausen - SC Goslar II. Wie immer ist völlig unklar, wer vom Regionalliga-Team die Goslarer Reserve verstärken wird. Klar ist aber, dass der TSV dringend einen Dreier benötigt, um die Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu verbessern. „Wir sehen uns nicht unter Zugzwang, den Klassenerhalt unbedingt schaffen zu müssen. Dieses Ziel zu erreichen, bleibt sehr, sehr schwierig. Aber wir haben uns noch lange nicht aufgegeben, brauchen aber langsam mal wieder einen Dreier, um die realistische Chance auf die Landesliga zu erhalten“, sagt TSV-Abteilungsleiter Christian Rümenapf. In Goslar zeigte der Aufsteiger Ende September eine engagierte Leistung und landete beim 6:3 damals den ersten Auswärtssieg. „Das ist keine Übermannschaft“, sagt Rümenapf im Rückblick: „Beim Hinspiel waren die Platzverhältnisse schwierig, ähnlich wie sie am Sonntag auf unserem Platz sein werden. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen.“ (raw)

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