Fußball-Landesliga: Göttingen erwartet TSV Hillerse / Landolfshausen gegen VfB Fallersleben

SVG und TSV peilen Heimsiege an

Gelingt der SVG der dritte Sieg in Folge? Göttingens Josu De las Heras Vicuña (li., gegen Vorsfeldes Rocco Tuccio) trifft mit seinen Team-Kollegen am Sonntag auf den TSV Hillerse. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die SVG Göttingen und der TSV Landolfshausen befinden sich in der Fußball-Landesliga weiter im Dauerstress.

Nur vier Tage nach dem 2:2 am vergangenen Mittwoch gegen den TSC Vahdet Braunschweig bestreitet der abstiegsgefährdete Aufsteiger am Sonntag (15 Uhr) gegen den VfB Fallersleben das nächste Heimspiel. Zeitgleich will die SVG Göttingen am heimischen Sandweg mit einem Sieg über den TSV Hillerse den Sturm auf die Oberliga fortsetzen.

SVG Göttingen - TSV Hillerse. Nach dem 3:0 bei Neudorf-Platendorf und dem 3:1 zuletzt bei der Reserve in Goslar ist das Selbstvertrauen bei den Spielern des Tabellenzweiten wieder gewachsen. Einen mächtigen Schub dürfte zusätzlich Josu De las Heras Vicuña erhalten haben, der in Goslar alle Treffer erzielte. „Das ist einer unserer besten Spieler. Und er ist derzeit richtig gut drauf“, sagt Göttingens Trainer Knut Nolte über seinen spielstarken Leistungsträger aus Spanien. Die Gäste haben sich als Tabellenzehnter noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt. „Das ist ein unangenehmer und aggressiver Gegner“, warnt der SVG-Coach seine Akteure, gibt aber eine klare Ansage an seine Akteure. „Wir spielen in Bestbesetzung und wollen drei Punkte holen. Und danach wollen wir auch unser Spiel in Fallersleben gewinnen.“

TSV Landolfshausen - VfB Fallersleben. Das Remis am Mittwochabend gegen den Tabellenachten aus Braunschweig war zwar wieder ein Achtungserfolg, brachte den abstiegsgefährdeten Aufsteiger in der Tabelle aber nicht wesentlich voran. Immerhin kletterte der TSV in der Rangliste am kommenden Gegner Fallersleben vorbei. Doch ein echter Gradmesser ist der VfB schon seit der Winterpause nicht mehr. Nach der Entlassung von Trainer Rene Wagner verließen 20 Spieler den Verein. Wagners Nachfolger Florian Kula musste den Klub nach nur drei Monaten als Coach wieder verlassen. Die komplett neu zusammengestellte Mannschaft aus Reserve- und Altherrenspieler soll die Saison zu Ende bringen, mit dem Ziel, dass in der kommenden Serie ein Neustart in der Bezirksliga erfolgen soll. „Der VfB will einen freiwilligen Rückzug verhindern, damit sie nicht in der Kreisklasse wieder anfangen müssen. Sportlich haben sie die Saison schon aufgegeben. Natürlich ist ein Sieg für uns also Pflicht“, betont Landolfshausens Trainer Ingo Müller. Verzichten muss er auf Stürmer Maik Schulze. Ob Mahsum Orak (Leistenverletzung) spielen kann, entscheidet sich kurzfristig. (raw)

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