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Rückrundenstart beim Titelkandidaten: Eintracht Northeim spielt am Samstag beim MTV Wolfenbüttel

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Von: Marco Washausen

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3:3! Im Hinspiel erkämpften Alexander Knopf und Co ein starkes Unentschieden gegen den favorisierten MTV Wolfenbüttel. Nun geht es zum Rückspiel.
3:3! Im Hinspiel erkämpften Alexander Knopf und Co ein starkes Unentschieden gegen den favorisierten MTV Wolfenbüttel. Nun geht es zum Rückspiel. © Kaja Schirmacher

180 Minuten trennen den FC Eintracht Northeim in der Fußball-Landesliga noch von der Winterpause. Doch die zwei noch ausstehenden Begegnungen haben es in sich.

Northeim – Zum Auftakt der Rückrunde tritt die Eintracht am Samstag (17 Uhr) beim ambitionierten MTV Wolfenbüttel an. Am Wochenende darauf (Freitag, 25. November) endet im Gustav-Wegner-Stadion mit dem Derby gegen die SVG Göttingen das Fußballjahr für die Northeimer. In der vergangenen Saison waren diese Duelle noch Punktspiele in der Oberliga. Nun geht es eine Klasse tiefer um die sprichwörtliche Wurst.

Als die Eintracht und Wolfenbüttel am ersten Spieltag aufeinandertrafen, waren die Vorzeichen klar. Die Gäste haben sich den Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben, die Heimelf will die jungen Spieler entwickeln und attraktiven Fußball spielen. Nachdem Julen Mediavilla mit einem Doppelpack für das Northeimer 2:0 gesorgt hatte, lag eine Überraschung in der Luft. Doch Queißer (2) und Göwecke drehten die Partie. Tristan Heine sorgte mit dem 3:3 in der Nachspielzeit aber doch noch für Jubel auf Seiten der Gastgeber.

Seitdem hat sich die Saison in etwa so entwickelt, wie man es erwarten konnte. Angetrieben von den besten Angreifern der Liga, Carlos Christel (17 Treffer) und Linus Queißer (12), ist der MTV (42 Punkte) der einzige Konkurrent von Tabellenführer Vorsfelde (49).

Bei den Northeimern wechseln sich Licht und Schatten ab. Zuletzt überwog der Schatten. Von den vergangenen sechs Partien wurde nur eine gewonnen (6:2 gegen Wahrenholz). Das 3:4 vergangenen Sonntag bei Vahdet Braunschweig offenbarte große Lücken in der Hintermannschaft. „Wenn man auswärts drei Tore schießt, darf man nicht verlieren“, monierte Trainer Weißenborn. Jetzt geht es zur besten Offensive der Liga, die im Schnitt fast vier Treffer pro Partie erzielt. Da wäre eine stabile Defensive Gold wert. (Marco Washausen)

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