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Schlussakkord mit Pokalerinnerungen: Eintracht Northeim spielt am Sonntag beim TSC Vahdet Braunschweig

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Von: Marco Washausen

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Raphael Peinemann (rechts), hier gegen Wahrenholz, hat sich einen Stammplatz erkämpft.
Raphael Peinemann (rechts), hier gegen Wahrenholz, hat sich einen Stammplatz erkämpft. © Kaja Schirmacher

Mit nahezu allen Mannschaften der Fußball-Landesliga hat sich der FC Eintracht Northeim als Neuling in dieser Spielklasse in den vergangenen Wochen und Monaten vertraut gemacht. Die letzte kleine Lücke wird nun am Sonntag (15 Uhr) geschlossen. Dann tritt das Team der Trainer Philipp Weißenborn und Malte Froehlich zum Hinrundenabschluss beim TSC Vahdet Braunschweig an.

Northeim – Wenngleich damals noch kein Spieler aus dem aktuellen Kader dabei war, verbindet die Eintracht mit eben jenem Kontrahenten aber doch einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Am 8. Juni 2014 machten sich die Northeimer unter Regie von Trainer Wolfgang Schmidt auf den Weg nach Melverode zum Endspiel um den Bezirkspokal. Kurz zuvor hatte sich das Team bereits die Landesliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga gesichert. Und an jenem Pfingstsonntag machten die Northeimer im Finale gegen den TSC Vahdet Braunschweig das Double perfekt. Melvin Zimmermann (2), Dennis Flügge, Marc-Andre Strzalla und Patrick Sieghan trafen zum viel umjubelten 5:2-Erfolg.

Jetzt, ein bisschen über acht Jahre später, kreuzen sich die Wege dieser Mannschaften erneut. Wenn auch mit komplett anderem Personal auf dem Rasen. Auf dem hat sich die Eintracht nach zuvor vier sieglosen Partien am vergangenen Sonntag zurückgemeldet. 6:2 stand es nach 90 Minuten gegen Wahrenholz. Ein auf dem Papier überaus souveräner und letztlich auch hochverdienter Sieg. Die nackten Zahlen verschleiern allerdings, dass der Gegner dem 3:3 zwischenzeitlich sehr nah war und der Erfolg erst durch drei ganz späte Treffer derart deutlich ausfiel.

So macht sich die Truppe (auf Platz sieben liegend) favorisiert auf die Reise zum 14. des Klassements. Die Braunschweiger ließen zuletzt einem Sieg stets eine Niederlage folgen. Bleibt es dabei, geht die Eintracht Sonntag leer aus, da Vahdet vergangenen Sonntag das Stadtderby bei Acosta 0:1 verlor. Aber jede Serie muss ja irgendwann auch einmal enden. Warnung für Northeim sollte sein, dass die SVG Göttingen (0:3) und Sparta (1:6) gegen diesen Gegner zuletzt ganz schlecht aussahen. (Marco Washausen)

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