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Spitzenspiele im Doppelpack: Nörten-Hardenberg spielt Freitag in Wolfenbüttel und Montag bei der SVG Göttingen

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Im Bezirkspokal standen sich Nörten und die SVG bereits gegenüber. Hier Silvan Steinhoff (rechts) gegen Robin Möllers. Nun geht es um Punkte.
Im Bezirkspokal standen sich Nörten und die SVG bereits gegenüber. Hier Silvan Steinhoff (rechts) gegen Robin Möllers. Nun geht es um Punkte. © Ottmar Schirmacher

Der Doppelspieltag in der Fußball-Landesliga stellt den SSV Nörten-Hardenberg mit zwei Auswärtspartien vor eine große Herausforderung.

Nörten-Hardenberg - Nach dem Tausch des Heimrechts sind die Nörtener bereits am Freitag (19 Uhr) beim Tabellennachbarn MTV Wolfenbüttel zu Gast. Kaum weniger Brisanz birgt das Derby am Tag der Deutschen Einheit (Mo. 14.30 Uhr) bei der SVG Göttingen.

Im Meeschestadion trifft der SSV auf einen offensiv ausgerichteten Kontrahenten, was die Quote des MTV-Torjägerduos Linus Queißer (neun Tore) und Carlos Christel (sechs) belegt. Die beim Saisonauftakt zu einem glücklichen 3:3 bei Eintracht Northeim gekommenen Lessingstädter verloren ihre einzige Partie daheim gegen Spitzenreiter Vorsfelde (2:4). Mit Deniz Dogan, einst Aufstiegsheld (aus der 3. Liga in die Bundesliga) von Eintracht Braunschweig, haben die Gastgeber seit Saisonbeginn einen erfahrenen Trainer. Dogan war im Februar 2021 vom VfL Osnabrück freigestellt worden.

Eine derartige Vita kann SSV-Coach Jörg Franzke noch nicht vorweisen. Dennoch hat er sein Team in der Spitzengruppe der Landesliga etabliert. Mit 14 Gegentoren weisen Wolfenbüttel und Nörten eine Gemeinsamkeit auf. Beim Thema Gegentore ist zudem auffällig, dass die SSV-Abwehr nur in einer ihrer acht Partien gänzlich ohne Gegentreffer blieb.

„Ich zähle beide Gegner zu den absoluten Titelkandidaten. Wir stehen vor zwei Mammutaufgaben. Es ist wichtig, dass wir defensiv kompakt stehen“, sagt Franzke. Personell ändert sich nicht viel. In Wolfenbüttel sind Keseling und Horst nicht dabei. Auch Duymelinck wird wohl weiter ausfallen.

„Es wird sicher ein komisches Gefühl, an meine einstige Wirkungsstätte als Spieler nun als Trainer zurückzukommen“, sagt Franzke mit Blick auf die Montagspartie bei der SVG Göttingen. „Vier Punkte über das Wochenende wären schön. Aber wenn es anders kommt, kann ich damit auch leben, wenn die Mannschaft alles gegeben hat.“ Im Pokal standen sich die Teams in der zweiten Runde bereits gegenüber. Nörten gewann 2:1.  

(Ottmar Schirmacher)

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