Fußball-Landesliga

Team-Vorstellung beim TSV Landolfshausen/Seulingen: „Mit Arsch in der Hose zusammenarbeiten“

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Die Neuen beim TSV Landolfshausen/Seulingen: Von links Fitnesscoach Moritz Jünemann, Co-Trainer Jannick Meck, Lennart Alberding, Kevin Becker, Julian Muster, Nico Diederich, Ole Köhne, Trainer Florian Jünemann, Betreuer Martin Scholz. 

Langsam geht es wieder los im Fußball: Bei Fußball-Landesligist TSV Landolfshausen/Seulingen sind sie schon seit sechs Wochen im Training, natürlich Corona-Hygiene-Bedingungen. Ab Montag darf wieder richtig trainiert werden für den noch imaginären Saisonstart.

„Wir wollen mit Arsch in der Hose zusammenarbeiten“, gibt der neue Trainer Florian Jünemann (44, Berufsschullehrer) schon mal einen Leitspruch vor. „Wir sind schon richtig weit“, beurteilt er den derzeitigen Zustand seines Kaders. Der umfasst momentan 30 Spieler. „Extrem groß“, meint selbst der Coach. „Meine Aufgabe ist es jetzt, eine Auswahl zu treffen.“ Das wird zunächst über die Testspiele geschehen, die ab kommender Woche wieder erlaubt sind. Ob gegen die Oberligisten Eintracht Northeim und die SVG Göttingen gespielt werden kann, ist noch offen.

Den Kader der vergangenen abgebrochenen Serie konnte „La/Seu“ weitestgehend zusammenhalten. Neu dazu gekommen sind mit Nico Diederich und Ole Köhne zwei junge Talente. „Darauf sind wir sehr stolz, dass sie sich für uns entschieden haben“, sagt Jünemann, der einst selbst für den TSV die Fußballstiefel schnürte – im Herrenbereich vor 27 Jahren unter anderem mit dem langjährigen Coach Ingo Müller.

Jetzt gehen Landolfshausen und Seulingen ins dritte gemeinsame Jahr. Gespielt werden soll hälftig in beiden Orten. Ebenso neu sind der lange Julian Muster und Kevin Becker. Wie mit jedem Spieler hat Jünemann persönlich mit ihnen gesprochen, sie auf den TSV (14 Spieler aus dem heimischen Raum) sozusagen eingeschworen.

Die Ziele? „Stabiles oberes Mittelfeld“, sagt der Coach. „Wir müssen Traum und Philosophie in einen Hut werfen für einen Nicht-Abstiegsplatz. Alles andere wäre ein Bonus.“ Als Favoriten sieht Jünemann Nörten und 05. „Alle anderen sind auf Augenhöhe mit uns.“

Übrigens: Es ist wie so oft beim Orts-Termin in Landolfshausen: Der Wind trägt leichten Mist-Geruch vom nahen Bauernhof rüber, hinterm hinteren Tor grasen sieben Kühe. Das gehört beim Fußball in Landolfshausen einfach dazu. Herrlich typisch für den TSV, da ist jede Menge Herzblut dabei haz/gsd

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