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4:2 gegen Kästorf: Die Serie von Eintracht Northeim geht weiter

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Brenzlige Strafraumszene: Vorsfeldes Abwehrchef Palella rettet in höchster Nor vor zwei Northeimern. SSV-Keeper Bremer muss nicht mehr eingreifen.
Brenzlige Strafraumszene: Vorsfeldes Abwehrchef Palella rettet in höchster Nor vor zwei Northeimern. SSV-Keeper Bremer muss nicht mehr eingreifen. © Kaja Schirmacher

Eintracht Northeim bleibt in der Fußball-Landesliga auf dem Vormarsch! Mit dem 4:2 (3:1) gegen den schwer zu spielenden SSV Kästorf fuhr das Team von Trainer Philipp Weißenborn den dritten Sieg in Serie ein und verbuchte in den vergangenen fünf Partien 13 von 15 Punkten.

Northeim – „Man merkt, dass jetzt ein Team da ist“, freute sich Doppel-Torschütze Tristan Heine über seine beiden Treffer und den (vorübergehenden) Sprung der Eintracht auf Platz vier.

Die Partie auf dem Kunstrasenplatz war hektisch und teils sehr hitzig – auch durch die von außen aufs Spielfeld übertragenen Emotionen. Wozu auch der Referee durch eine wenig souveräne Lei(s)tung beitrug, der neumal Gelb verteilte. Den ersten Schock von dem unglücklichen Handelfmeter, als Abwehrchef Knopf der Ball vom Fuß an die Hand sprang, steckte Eintracht flugs weg. Zuvor hatte Kästorfs Chaaban den rechten Pfosten getroffen. Heine zog von halbrechts ab, SSV-Torwart Bremer bekam den nassen Ball erst hinter der Linie zu fassen. Das schönste Tor des Tages gelang Raoul Fricke mit einem fulminanten Direktschuss in die lange Ecke zum 2:1, das Heine noch vor der Pause nach Vorarbeit des erneut starken Peinemann ausbaute.

Nach dem Wechsel gewannen zunächst die SSVer Oberwasser, die immer wieder Nadelstiche setzten, aber im Abschluss kein Glück hatten. Sterz und Doppeltorschütze Gercke hätten auf 2:3 stellen können, doch stattdessen war Knopf im Nachschuss unten rechts zum 4:1 erfolgreich.

„Es war kein überragendes Spiel von uns, aber wir haben die Chancen genutzt“, meinte Eintracht-Stürmer Ali Ismail hinterher. „Wir sind jetzt in der Landesliga angekommen“, fasste Trainer Weißenborn zusammen. „Wir haben unseren Stiefel ordentlich runtergespielt, haben das Spiel wieder beruhigt.“

Eintracht: Tautermann - Kern, Knopf, Fritz, Röttger (84. Wächter) - Heine, Grunert (70. Schahmirzadi), Fricke, Peinemann - Danneberg (63. Mediavilla), Ismail (63. Glombitza).

Tore: 0:1 Gercke (10./HE), 1:1 Heine (16.), 2:1 Fricke (41.), 3:1 Heine (45.+1), 4:1 Knopf (75.), 4:2 Gercke (77.).

(Helmut Anschütz)

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